Ein Machinima, das die Problematik mit WoD gut auf den Punkt bringt:
The WoW Content Fair
Geschrieben am Juli 6, 2015 | 1 min | 13 Wörter | bart
Ein Machinima, das die Problematik mit WoD gut auf den Punkt bringt:
World of Warcraft ist nach wie vor der Marktführer im Bereich der MMORPGs und befindet sich aktuell in seinem elften Jahr, so wie in seiner fünften Erweiterung namens “Warlords of Draenor”, kurz WoD. WoD erschien am 13. November 2014 und war am Anfang ein großer Erfolg: fast drei Millionen Abos wurden reaktiviert und auf nahezu allen Realms gab es anfänglich elend lange Warteschlangen, so dass viele Spieler sich darüber lautstark beschwerten und meckerten. Aber - es war einmal.
Was ist geschehen? Nun, das hier:
Wie man sehen kann, gingen die Spieler genau so schnell in Scharen wieder im ersten Quartal 2015, wie sie zu Beginn von Warlords of Draenor erschienen waren. Mit anderen Worten: WoD hat es geschafft, sehr viele Spieler sehr schnell zu vergraulen, und dies so sehr, wie es bisher keine Erweiterung überhaupt geschafft hat. Es ist damit von der Abozahlenentwicklung her das schlechteste Addon aller Zeiten.
[Mehr]Heute gibt es mal zwei in der Community durchwegs positiv aufgenommene Machinimas aus dem World of Warcraft-Universum, und zwar geht es hierbei um den deutschen Rollenspielrealm “Die Aldor.”
In den beiden Videos werden diverse, schlechte Rollenspieltypen humorvoll auf die Schippe genommen - man sieht also, solche Erscheinungen gibt es überall und nicht nur in Second Life, weil ganz einfach die Menschen überall gleich sind.
Eine kurze Hintergrundinfo zu Goldhain: es gilt als der Sextreffpunkt auf Seite der Allianz und ist als solcher verschrien - da wird alles angemacht, was bis drei nicht auf den Bäumen ist und bei fünf schüttelt man sie dann von den Bäumen runter. Solch Erotic Role Play (ERP) wird meistens dort nicht gerne gesehen.
Wenn ich momentan ein wenig Unterhaltung will, dann lese ich einfach die WoW-Foren bei Blizzard, vor allem das Allgemein- und Kundendienst-Forum. Am 13.11. ging Warlords of Draenor live, und wer aktuell nicht spielt, der scheint wohl deutlich besser dran zu sein, denn der Start ist doch ziemlich holprig.
Auf den übervollen Servern gibt es aktuell Warteschlangen von 2-4000, was nichts anderes bedeutet, dass man stundenlang warten muss, bevor man wirklich spielen kann. Vier Stunden und mehr Wartezeit sind da aktuell keine Seltenheit. Für Familienväter und dergleichen einfach eine Katastrophe. Oder man geht eben auf Server, die das Problem nicht haben, das geht auch, ist aber längst nicht für jeden eine Option. Und Spieler, die es geschafft haben, einzuloggen, lassen ihre Charaktere dann auch über Nacht aktiv, nur um nicht mehr rauszufliegen.
Dazu kam die ersten ein, zwei Tage eine massive DDoS-Attacke, die den Service zusätzlich beeinträchtigt haben sollen. Manche halten das nur für eine schwache Ausrede von Seiten Blizzards.
[Mehr]Kommende Woche Donnerstag ist es soweit, da erscheint dann die fünfte Erweiterung zu World of Warcraft namens “Warlords of Draenor.” Das Spiel hat nun auch schon zehn Jahre auf dem Buckel, die Langlebigkeit von Everquest sowie Klassenanzahl und Erweiterungen davon wird es wohl nicht so schnell erreichen.
Persönlich reizt mich die Erweiterung nicht. Sicher, Blizzard hat mal wieder so ziemlich alle Klassen neu erfunden, wie sie das eben zu jeder Erweiterung gerne tun und es wird sicher, wie immer, am Tag der Veröffentlichung die üblichen Warteschlangen und Mengen an Leuten geben, die man sonst schon lange nicht mehr sah. Und es werden sehr viele für eine gewisse Zeit zurück kehren.
Die Frage daran ist aber: was bringt es eigentlich grundlegend Neues? Was ist in dem Addon enthalten, was wirklich den Kauf lohnend macht? Ich persönlich kann da für mich nicht viel erkennen.
[Mehr]Auf dem Papier ist es momentan für Wiedereinsteiger einfach, in World of Warcraft Raidanschluss zu finden. Angenommen, jemand ging irgendwann vor einigen Monaten nach der Terasse des endlosen Frühlings in einer längere Sommerpause, übersprang den Thron des Donners und kehrte nun pünktlich zur Schlacht um Orgrimmar zurück.
Derjenige muss sich erstmal auf das aktuelle Raideinstiegsniveau bringen, klar. Terasse gab im Normalmodus GS 496 (erster Boss Elite 503), der vorhergehende Raid gab im Normalmodus GS 522. Also muss man da erst einmal hin kommen.
Auf dem Papier ist das sehr einfach: man muss nur jede Menge Truhen und Kisten auf der zeitlosen Insel öffnen, wertet noch mit der einen Last der Ewigkeit ein Teil direkt auf GS 535 auf, geht LFR, heroische Szenarien und dergleichen mehr. Also ist man schnell in einem Bereich um GS 510+, wo man zumindest den ersten Teil des Flexraids problemlos laufen könnte.
[Mehr]Nichts ist in WoW ja mehr verhasst als der böse “Casual”, also der Gelegenheitsspieler. Während viele immer wieder darauf bedacht sind zu beteuern, dass sie im Grunde nichts gegen diese haben, so wird das Wort doch in den meisten Fällen bewusst als Herabwürdigung bis hin zum Schimpfwort gebraucht.
Die einfache Formel dabei ist dann: Casual = spielerisch nichts drauf, will alles für nichts in den Arsch gesteckt bekommen und dabei hat er das doch gar nicht verdient.
So in etwa jedenfalls eben wird das gerne gebraucht. Andere dagegen sagen zu Recht, Casual alleine zu sein sagt ja noch gar nichts über das Spielvermögen aus.
Nun gibt es irgenwelche Spezialexperten, die der Meinung waren und sind, man könne den Typus Gelegenheitsspieler von anderen Typen dadurch unterscheiden, indem man einfach die wöchentliche Spielzeit alleine dafür als Maßstab nimmt.
So steht in wow.wikia.com allen ernstes folgende hirntote Definition:
[Mehr]Blizzard hat offiziell bestätigt, dass mit der kommenden Erweiterung Trefferwertung, Waffenkunde, Ausweichen und Parieren auf Rüstung keinerlei Rolle mehr spielen wird. Der Charakter wird sie eben einfach so beherrschen und fertig.
Das ist mal eine gute Sache, dass da einige alte Zöpfe abgeschnitten werden, denn wirklich sinnvoll war das System ohnehin schon nicht mehr. Ein Spiel, in dem es externe Webseiten wie Ask Mr. Robot benötigt, nur damit man seinen Charakter gut fahren kann, hat eindeutig was falsch gemacht. Dazu kommt, dass sowohl die Sockelsteine als auch Verzauberungen diese Werte Waffenkunde und Trefferwertung beeinflussen können, also zwei völlig verschiedene Systeme, und das ist nun auch nicht so der Brüller.
Andere Werte sollen wichtiger werden. Gut. Ebenso sollen die sog. Tier-Sets in Zukunft sich an die aktive Spezialisierung automatisch anpassen. Es wird pro Klasse nur noch ein Tierset geben und fertig. Dies wird das aktive Spielen von verschiedenen Spezialisierungen im aktuellen Inhalt sicher um einiges erleichtern.
[Mehr]Die Blizzcon läuft ja noch und nach und nach werden immer mehr Details zur kommenden Erweiterung “Warlords of Draenor” verfügbar. Ein Datum für diese steht bisher nicht fest, aber ich rechne damit, dass es irgendwann März/April 2014 soweit sein dürfte, ganz einfach weil dann der momentane Schlachtzug “Die Schlacht um Orgrimmar” ausgelutscht ist und man Nachschub benötigt. Klingt logisch, ist logisch, werden wir mal sehen.
Bisher spricht mich die Geschichte nicht sonderlich an. Die Rahmenhandlung dabei ist grob gesagt diese: Garrosh Höllschrei, ganz der Feigling der er ist, lebt getreu seinem Motto “Ich verantworte mich vor niemandem!” und flieht vor seinem Prozess in Pandaria durch die Zeit in die Welt Draenor mit Hilfe eines nicht näher genannten Komplizen. Draenor ist das, was die Scherbenwelt vor der Zerstörung war. Das könnte jemand vom bronzenen Drachenschwarm sein, wäre ja logisch. Garrosh will eine alternative Zeitlinie erschaffen und sorgt dafür, dass die Orcs nicht das Dämonenblut trinken. Statt dessen schart er fast alle Orcclans um sich, er bringt auch etwas technische Entwicklungshilfe mit und erschafft das, was sich die “Eiserne Horde” nennt. Deren erklärtes Ziel ist die Invasion nach Azeroth durch ein verändertes, dunkles Portal und die Unterwerfung sowohl von Vol’jins Horde als auch der Allianz unter Variann Wrynn. Klar, dass die natürlich was dagegen haben und dann auch dort aktiv sein werden.
[Mehr]Nun ist also die Katze aus dem Sack, die kommende Erweiterung von World of Warcraft trägt den Namen “Warlords of Draenor.”
Es handelt sich dabei um eine Art Burning Crusade 2, das die Cataclysmbehandlung erfuhr. Man spielt in einem Draenor vor der großen Zerstörung, welche aus dem Planeten die Scherbenwelt machte. Die alten Völker bekommen alle neue Charaktermodelle spendiert, das neue Levelmaximum ist bei 100 und man kann einen Charakter seiner Wahl direkt auf 90 bringen.
Naja. Liest sich alles gewohnt bombastisch, was denn aber daraus in der Praxis werden wird, das steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist es eine Abkehr von Pandaria, welches damit dann zum Alteisen gehört und eine Rückwendung an die ältere Geschichte. Dazu gibt es sicher das übliche Rundumpaket an Verschlimmbesserung der Klassen, neue Schlachtzüge, Inis, Schlachtfelder und dergleichen blablabla.
Wie man dahin kommen wird? Vermutlich durch irgendeine Art Zeitreise, keine Ahnung, wie sonst soll man da als Allianzler eine Basis errichten können? Wie sonst kann man einen Nerz’hul sehen, der noch nicht zum Lichkönig wurde, sondern Orc ist, eine unverdorbene Horde, die noch mit Eisen kämpfte, Thralls Vater Durotan und andere mehr? Naja. Mehr dazu hier: http://eu.battle.net/wow/de/warlords-of-draenor/ http://www.youtube.com/watch?v=RedsrWlnYQ8