Jun
14
2013
Und hier für alle der Großvater des Mimimis, Beaker aus der unvergleichlich-unvergessenen Muppet-Show mit einer wunderbaren Interpretation des Liedes “Feelings” — bitte sehr!
Jun
13
2013
So sagte (fast) einstmals der glorreiche Dachdecker aus dem Saarland, Erich Honecker — und kurze Zeit darauf war die Täterä Geschichte.
Ich bin jetzt bald seit sechs Monaten komplett aus Slinfo.de draußen, seitdem es im Dezember 2012 diese unsägliche Komplettabschaltung des Forums gab und vermisse es auch nicht besonders. Im Gegensatz zu manch anderem vielleicht habe ich auch keinen neuen Zugang unter irgendeinem getürkten Namen, den keiner kennt — ich lese ab und an darin und das war’s gewesen. Wenn mir nach Diskussionen ist, gehe ich nach Avameet oder seltener Sluniverse.com.
Nichts desto trotz gibt es manchmal nach wie vor, wenn ich so alle paar Wochen mal Slinfo.de kurz quer lese, Diskussionen, die aus der Masse des sonstigen Hirnschlamms der Menschheit irgendwie herausstechen, sei es durch besondere Güte, Abstrusität oder ganz einfach, weil sie so anders sind.
Mein momentaner Liebling ist eine Spinoff-Diskussion zu dem Tauschbörsenthema namens “Der Kommunismus und was die Lindex damit zu tun hat, oder auch nicht.” Drin ist irgendwie anfangs, was der Betreff sagt und dann zerläuft es sich, wie meistens üblich. Aber schon alleine das Thema — sowas schräges kann man sich gar nicht ausdenken!
Ob die Diskussion den persönlichen Horizont erweitert oder auch nicht, sei mal dahingestellt — amüsant zu lesen ist es allemal. Und schon alleine deswegen hat sie, irgendwie, ihre Berechtigung.
Jun
10
2013
Das hier ist Edward Snowden, ein wohl nun ehemaliger Mitarbeiter der National Security Agency (NSA) der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist der Whistleblower, dem die Öffentlichkeit die Kenntnis über das staatliche Schnüffelprogramm PRISM zu verdanken hat. Er äußert sich dazu, was er im Prinzip alles tun konnte und, keine falschen Hoffnungen, PRISM ist auch eine internationale Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten.
Snowden befindet sich gerade im Ausland, aber es ist davon auszugehen, dass die Geheimdienste der USA die Jagd auf ihn eröffnet haben.
Jun
4
2013
Bei Avameet gibt’s mal wieder die Nekromantendiskussion zum Thema “Blogs gegen Foren.” Es ist ja nun nicht so, als wären Blogs noch etwas wirklich Neues — WordPress wurde kürzlich 10 und Movable Type gab’s schon einige Zeit vorher — aber viele sehen in Blogs noch immer etwas böses oder schlimmes, schlechtes bzw. schädliches.
Dabei bedienen beide Konzepte völlig unterschiedliche Zielgruppen bzw. Arbeitsweisen.
Ein Forum ist dafür da, etwas in aller Ausführlichkeit ausgiebig diskutieren zu können mit einem vorher unvorhersehbaren Verlauf. Ein Forum ist damit die klassische “Frage&Antwort”-Plattform. Man stellt eine Frage und kriegt seine Antworten.
Ein Blog dagegen ist wie ein Vortrag in einer Runde, bei dem nach dem Ende des Vortrags Fragen gestellt werden können und diskutiert werden. Kommentare sind dabei zwar möglich, aber werden nicht unbedingt erwartet, während ein Forum eben genau davon lebt.
Und wer es noch genauer wissen will, der schaut sich mal folgende Vergleichstabelle an. Da sind die konzeptionellen Unterschiede sehr schön dargestellt.
Seine Berechtigung haben übrigens nach wie vor beide Formen. Im Idealfall ergänzen sie sich und im schlechtesten Fall existieren sie einfach nebeneinander her. Fertig.
Mai
30
2013
Und am Wochenende soll es voraussichtlich fertig sein. Ich bin denn mal gespannt, wie es am Ende aussehen wird. Ab und an etwas frischer Wind hat ja noch nie jemandem geschadet.
Mai
24
2013
Dieses Jahr feiert ja Second Life sein offizielles, zehnjähriges Jubiläum. Wobei: ist es wirklich zehn Jahre alt? Im Grunde ist es sogar noch etwas älter, denn man feiert nicht die Gründung des Grids — das existierte schon einige Zeit vorher — sondern die Zeit ab der offizellen Beta im April 2003. Natürlich muss man aber irgendwo einen Punkt setzen, und so wurde eben dieser gewählt.
Zehn Jahre also nun sind es bereits und was war das nicht bisher für eine Fahrt auf der Achterbahn. Second Life und ehemals Linden Lab nun Linden Research gibt es, trotz aller Unkenrufe, bis heute. Was wurde nicht schon das Grid und die dahinter stehende Firma dauernd und in Serie tot gesagt, aber allen Schwarzsehern zum Trotze konnte es sich bis heute halten. Das zeigt letzten Endes doch, dass trotz diverser CEO-Wechsel und Strapazen und Querelen zuminedst die Grundrichtung der Firma nach wie vor stimmt.
Die Träume vom 3D-Web allerdings haben sich nicht wirklich bewahrheitet, vielmehr kann man es nun als — Lindensprech — “shared creative space” ansehen, eine geschlossene Insel mit sehr vielen einzigartigen, benutzergenerierten Inhalten, die nach wie vor gut funktioniert. Second Life ist sicherlich kein Hypethema mehr, aber es hat nach wie vor eine fanatisch-treue Fangemeinde, ist glücklich in seiner eigenen, kleinen Nische und existiert da munter vor sich hin.
Die Firma mag dabei inzwischen für Investoren so sexy sein wie ein Buchhalter oder eben AOL: man hat sich auf einem gesunden Niveau eingependelt, ist profitabel, wächst nicht großartig, aber kann davon gut leben und wird das wohl noch einige Zeit weiterhin tun können.
Der Gründer von Second Life, Philip Rosedale, hat sich ja inzwischen nach diversen Startups, die hauptsächlich darauf zielten, reale Menschen für Dienstleistungen und ähnliches zu vernetzen (Coffee&Power beispielsweise), wieder der Thematik der virtuellen Welten zugewandt und mit “High Fidelity” da ein neues Pferd im Stall, dessen erklärtes Ziel es nunmal ist, die nächste Generation von virtuellen Welten ins Leben zu rufen. Wenn man sich anschaut, was Rosedale mit Second Life geleistet hat, dann ist er sicherlich visionär, charismatisch aber auch pragmatisch genug, das Ziel in annehmbarer Zeit wirklich zu erreichen. Man darf da gespannt sein und es ist ja auch kein Wunder, dass Linden Research da einer der Investoren ist.
Was bleibt zu Second Life zu sagen? Die Lindens sind so bastelfreudig wie schon seit langem nicht mehr, arbeiten munter an der Infrastruktur und investieren in diese und ein Haufen verschiedener Projekte wie CHUI, Materialsystem, Serverside Avatar Baking und dergleichen ist gerade in der Mache oder steht kurz vor der Beendung und gridweiten Einführung. Linden Lab zeigt sich da wieder im Vergleich zu früher äußerst innovationsfreudig und gibt in dem Bereich den Takt an.
Totgesagte leben ja bekanntlich länger, und das bewahrheitet sich eben auch für Second Life. Es ist sicherlich da längst nicht alles Gold, was glänzt und nicht alles so gut, wie es sein könnte aber auch längst nicht so schlecht, für wie manche es inzwischen empfinden. Es wird uns auch noch die nächsten Jahre begleiten, erfreuen und zur Verzweiflung bringen, aber man regt sich letzten Endes nur über Sachen auf, die man mag. Und so wird es für viele von uns auch weiterhin sicherlich ein fester Bestandteil der Onlinepräsenz und –möglichkeiten sein und bleiben.
Und mit der Unterstützung für Oculus Rift ergeben sich auch interessante Möglichkeiten, die man so noch gar nicht absehen kann. Man darf also darauf gespannt sein, was noch alles auf uns zukommt.
In dem Sinne: Happy Birthday Second Life!
Apr
30
2013
Du weißt, dass Linden Lab mal wieder massiv am Basteln ist, wenn du online gehst und nach 10 Minuten ist die ganze Sim immer noch grau. So ging es mir jedenfalls heute bei meinem Abspecher ins Black Heaven Asylum. Die Prims luden teilweise, aber keine Texturen noch Height Maps bei Sculpties, es sah einfach nur gruselig aus und so schlimm wie schon lange nicht mehr.
Am Viewer kann es jedenfalls nicht gelegen haben, es war der Singularity 1.8.0 und aktuelle Firestorm. Beide haben nur so herrlich rumgesponnen, dass es krachte. Ich hoffe mal, dass Linden Lab diesen Mist relativ bald wieder in den Griff bekommt, denn Spaß machte das nun wirklich mal gar keinen.
Apr
23
2013
Es gibt ja viele Blogger und SL-Fotografen, die ihre Bilder gerne bei Flickr reinstellen und dort bewundern lassen. Flickr gehört nun schon seit Ewigkeiten zu Yahoo! und ist ein typischer Freemiumdienst: die Basisleistung — 200 Bilder pro Konto — ist kostenlos und wer dort mehr hosten will, der muss eben 20 US$/Jahr berappen.
An und für sich ist das Modell auch eine gute Sache, denn so kann man sich sicher sein, dass der Betreiber nicht so schnell pleite macht oder den Dienst dicht macht, weil er keinen Profit macht. Das Problem an Flickr ist aber, dass man seine Daten einem US-Unternehmen in den Rachen kippt und das mitunter eben auch Entscheidungen treffen kann, die in unserem Kulturkreis ein wenig merkwürdig aufgefasst werden könnten.
Eine Sache dabei sind eindeutig die Richtlinien zu “pornografischen Inhalten”, also Flickr hat da früher immer mal wieder gerne Bilder zensiert, die bei uns offen in Form der BILD-Zeitung bei jedem Bäcker aufliegen. Da kann man geteilter Meinung darüber sein, aber es muss ja nicht jedem gefallen.
Der Hauptgrund, warum viele ihre Photos bei Flickr online stellen, ist aber sicherlich nicht die tolle “Leistungsfähigkeit” der Webplattform, die schon länger ein wenig vor sich hin stagniert, sondern die darauf existierende Community. Flickr ist eben auch und vor allem eine riesige Bilderdatenbank und man kann sich viele Kommentare einfangen, wenn man es denn will und eben weiß, wie.
Nur ist Flickr eben auch ein Datensilo und das spürt man dann mitunter denn, wenn man nicht daran denkt. Wer beispielsweise einen Pro-Account hat und diesen auslaufen lässt und dann dabei nicht rechtzeitig daran denkt, seine Fotos zu sichern, der hat eben keinen Zugriff mehr darauf. Das ist dann ein typischer Fall von Pech gehabt.
Nun muss man das nicht mögen noch müsste das einen überraschen, denn das steht ja in den Nutzungsbedingungen so drin, nur wer liest die schon? Wer also Flickr nutzt und da vor unliebsamen Überraschungen sicher sein will, der sollte sich eben rechtzeitig und regelmäßig Backups seiner Daten ziehen, fertig.
Eine Möglichkeit dazu ist parallel-flickr. Schön, wenn man denn ein Backup hat, denn wenn man erst merkt dass man eines braucht und keines hat, dann ist es meistens viel zu spät.