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Momentan macht bei vielen Second Life Bewohnern, die Geschäfte und/oder Sims betreiben, vermehrt ein Schlagwort verheißungsvoll die Runde: Opensim. Opensim wird dabei als alles Mögliche und auch Unmögliche angesehen, die Gründe, warum sich langjährige Residents dabei vermehrt dort aufhalten, sind extrem unterschiedlich und reichen von "Ich will kostengünstiger an Land ran" über "Ich will dort einfach Geld verdienen" bis zu "Ich will mich endlich aus den Klauen der Lindens befreien und verdammt noch mal alles selbst unter Kontrolle haben."

Die Fragen, die sich mir dabei stellten, sind erst mal diese: was ist Opensim eigentlich genau, was macht Opensim für diese Mitmenschen interessant und was nicht sowie hält das alles einer kritischen Überprüfung stand?

Was ist Opensim?

Opensim ist ein kostenlos verfügbar und im Quellcode offener, von Linden Lab unabhängig entwickelter Nachbau der internen Infrastruktur von Second Life. Oder einfacher ausgedrückt: wenn der Second Life Viewer mit einem Webbrowser verglichen wird, dann ist Opensim ein für jedermann kostenlos erhältlicher Webserver. Mehr noch, da Opensim unter einer sehr liberalen BSD-Lizenz entwickelt wird, darf jeder auch den Quellcode nach Belieben modifzieren und für alle möglichen, kommerziellen Produkte einsetzen, wenn er mag.

Konkret bedeutet das: wer schon immer seinen eigenen Simulator oder gar sein eigenes Grid inkl. Assets, Logins und dergleichen hosten wollte, der kann das mit Opensim jederzeit tun und ist dabei nicht mehr auf Linden Lab angewiesen.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass Opensims vom Grid der Lindens getrennt betrieben werden. Das hat die einfache Folge, dass man auf seiner Opensim keinerlei Zugriff auf sein Inventar hat, das man im Second Life Grid hat, und umgekehrt in Second Life keinerlei Zugriff auf des Inventar der Opensim. Beide Lösungen für sich betrachtet gleichen erst einmal zwei voneinander, isolierten Inseln zwischen denen nur sehr wenig Informationen (wenn überhaupt!) übertragen werden. Doch dazu später noch mehr.

Bei aller Euphorie für Opensim ist zu beachten, dass diese Software sich offiziell noch im Alphastadium befindet, trotz der vielen, interessanten Sachen, die man bereits damit machen kann, und damit läuft sie längst nicht immer so stabil wie das Second Life Grid.

Was macht Opensim interessant?

Die beiden Killerargumente für die Einrichtung einer Opensim dürften folgende sein: es ist im Vergleich zu einer Sim bei Linden Lab um Längen billiger und man hat, wenn man will, alles unter seiner eigenen Kontrolle. Als netten Nebeneffekt unterliegt Opensim einer Vielzahl künstlicher Beschränkungen, die die Lindens noch fahren, nicht.

Man will ein komplettes Backup seiner Sim machen und auf CD brennen? Kein Problem, mittels OAR kann das Opensim problemlos machen. Es gibt sogar einige Webseiten, wo man fertige OARs für diverse Zwecke, wie z.B. eine Schulungssim, einfach runter laden kann. Man will auf seiner Sim nicht länger der Beschränkung von maximal 15.000 Prims unterliegen? Auch das ist kein Thema mehr, eine Opensim verwaltet locker 45.000 Prims, wenn man will und die Hardware leistungsfähig genug ist, es gibt teilweise Versuchsbauten auf diversen Sims mit 160.000 Prims oder noch gar mehr. Man findet die Größe einer Sim von 256x256 m zu klein? Auch das ist kein Thema mehr, eine Opensim erlaubt Größen bis maximal 4km Seitenlänge. Man will endlich direkt Megaprims erstellen können? Auch das leistet Opensim problemlos.

Wer will, der kann auch wie Rezzable sein eigenes, kleines Grid aufbauen und dann damit glücklich werden oder sich gar an größeren Grids versuchen. All das leistet die Software.

Dazu kommt noch eine weitere, sehr interessante Sache namens Hypergrid. Hypergrid ist eine Technologie, die es Nutzern ermöglicht, von Grid A nach Grid B unter der Mitnahme des kompletten Inventars ohne erneuten Login zu hüpfen. Dies hat für den Benutzer diverse Vorteile, aber bereitet je nach Einrichtung den Content Creators auch manches Kopfzerbrechen.

Die Hauptfaktoren aber, die Opensim interessant machen dürften, sind die günstigeren Kosten sowie die stark erhöhte Kontrolle über alles als Simbesitzer.

Eine ganz neue Entwicklung dabei ist, dass es nun auch die erste, ernstzunehmende gridübergreifende Währung namens OMC (Openmetaverse Currency) im Bereich der Opensims gibt, die die weitere Adoption von Opensims vor allem im Bereich der Content Creators nun drastisch beschleunigen dürfte.

Wie sieht die Realität aus? Wozu ist Opensim zu gebrauchen und wozu nicht?

Wie schon vorhin geschrieben, ist Opensim eine Lösung, die von Second Life komplett isoliert betrieben wird. Wer in einer Opensim, oder besser in einem Grid mit Opensim anfängt, der fängt bei Null an. Er hat keinerlei Zugriff auf das Inventar von Second Life, eine leere Freundesliste und muss sich erst einmal wieder völlig neu orientieren. Da bei vielen Content Creators Opensims unter dem Motto "Once the content's been there, it's been copied everywhere" verschrien ist, und weil auch die erste richtige Währung erst seit kurzem verfügbar ist, erreicht der meiste erhältliche Content den Standard von Second Life nicht. Sprich, man erhält sehr wohl Objekte, Haare, Skins usw., aber vom Aussehen her ist es meist mehr oder minder der Stand von Second Life in etwa von vor zwei Jahren. Wer unbedingt Wert auf Boots von Stiletto Moody u.ä. legt, der wird dort absolut nicht glücklich werden, da es diese einfach nicht gibt. Das ist nun eine Sache, die sich mit der neuen Währung langsam verbessern dürfte. Aber immer noch gibt es genügend Content Creators, die - und oft leider zu Recht - sagen: "Wäre mein Tool XY für 900 L$ nur einmal auf einer Open Sim gewesen, dann würde es keine zwei Wochen dauern, und es gäbe davon auch zig illegale Kopien in Second Life. Ich könnte dann mein Geschäft gleich aufgeben."

Ein größeres Problem haben aber die Content Creators damit, dass Opensim eine offene Architektur darstellt. Sofern das Grid nicht wie bei Rezzable geschlossen betrieben wird, ist es jedem Simbesitzer möglich, ein Komplettbackup seiner Sim zu machen und damit über den Content nach Belieben zu verfügen. Einen Zacken "schlimmer" wird das für die Klientel derjenigen, die mit Content Geschäfte machen wollen, noch mit dem Hypergrid. Content Creators dürften daher in der Mehrzahl geschlossene Grids mit genau bekannten Ansprechpartnern bevorzugen.

Das ist die eine Seite, die bisher neben der lange fehlenden Währung die Migration für Content Creators in Opensims nicht besonders reizvoll erschienen ließ. Die andere Seite ist schlicht und einfach, dass selbst die flächenmäßig größten Opensim-Grids wie Osgrid.org von den Benutzerzahlen her noch lange nicht mit Second Life auch nur ansatzweise konkurrieren können.

Eine einfache Rechnung: Osgrid.Org als Bastelgrid mit sehr unterschiedlicher Stabilität, in dem jeder beliebig Sims kostenlos einhängen kann, wenn er will, hat aktuell 5857 Regionen. Insgesamt gibt es bisher 35432 angemeldete Avatare, davon sind aber nur 4687 aktiv und momentan 54 gerade eingeloggt. Das bedeutet rein rechnerisch, dass sich momentan auf jeder Region gerade 0,009 Avatare befinden.

Einfach ausgedrückt: wer sich nur auf Opensim-Grids bewegt, der lebt verdammt einsam. Schon ein gut besuchter Club in Second Life versammelt meistens mehr Avatare auf seiner Sim als in einem Opensim-Grid gleichzeitig unterwegs sind, wenn ein Club auf einer Opensim mal mehr als zehn Besucher hat, dann ist das schon sehr viel. So sieht die einfache Realität aus, zum Vergleich: in Second Life sind meistens je nach Tageszeit 40-80000 Avatare gleichzeitig online.

Es gibt diverse Möglichkeiten, eigenen Content von Opensim nach Second Life zu transportieren und umgekehrt. Manche Content Creators nutzen das auch rege, um größere Simbauten auf einer Opensim vorzubereiten und dann nur noch nach Second Life fertig zu importieren. Das ist eine Nutzungsmöglichkeit, die Sinn macht, um die Zeit der Bauphase in Second Life möglichst klein zu halten, denn schließlich kostet dort jeder Tag Ausfall mitunter teures Geld.

Andere Pioniere nutzen eine Opensim einfach als Sandkasten, in dem sie endlich von allen Zwängen befreit Bauen können, wie sie wollen oder als besseres Wohnzimmer, wo ihnen keiner mehr reinreden kann.

Für Universitäten und andere Bildungseinrichtungen ist Opensim als Insellösung sicherlich auch interessant, denn irgendwo wird fast immer ein freier Server rumstehen, den man dafür nutzen kann, aber diese Benutzergruppe dürfte eine kleine Minderheit darstellen.

Bis aber die Opensimgrids wirklich neben den hart gesottenen Pionieren für die Allgemeinheit als Konkurrenz zu Second Life interessant werden, dürfte noch einige Zeit vergehen. Wegen der geringen Nutzerzahlen ist es auch noch schlicht unmöglich, in Opensims als Content Creator wirklich richtig Geld wie in Second Life zu verdienen. Das Geschäft machen bisher, wenn überhaupt und daraufhin ausgelegt, die Betreiber der diversen Grids.

Momentan ist Second Life in dem Bereich der Marktführer, er gibt nach wie vor die Geschwindigkeit vor und Linden Lab schläft nicht, was die Konkurrenz anbelangt. Ich bin mir sicher, dass sie noch die ein oder andere technische Neuerung in der Pipeline haben, wie z.B. schon angekündigt freie Avatar-Meshes (vielleicht irgendwann sogar eine neuere Grafik-Engine?), die den Opensimgrids als Bastellösungen das Leben schwer machen werden.

Opensim ist eine viel versprechende Technologie, die sich offiziell noch immer in der Alphaphase befindet und mit Riesenschritten in der Entwicklung vorangetrieben wird. Bis aber Opensim mit dem Stand Second Lifes von heute wirklich konkurrieren kann, dürften noch mindestens ein bis zwei Jahre vergehen. Die Technik ist einfach noch nicht soweit und momentan hauptsächlich ein Tummelplatz für Pioniere.

Aber, wie heißt es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft. Es gibt
endlich dank Opensim in dem Bereich einen gewissen Konkurrenzkampf, und
ob man nun Opensim nutzt oder nicht, am Ende profitieren wir alle davon, da Linden Lab es sich nicht mehr länger leisten kann, sich weiterhin ruhig auf seinen Lorbeeren auszuruhen und so zu tun, als gäbe es keine nennenswerte Konkurrenz.

One thing that's always been a quite controversial topic in SL is the creation and usage of megaprims. SL itself imposes a limitation on the physical size of any prim, which is 10x10x10 m at maximum.

Due to programming gaps and errors though there've been people around in the past, which created found ways to overcome that limitation and created bigger prims than that. Since you are unable to create those prims by normal means, those have been sold or just been given away in big packages for free and still are. In the times of Havok I being the physics engine running all over the grid one of the main argument against the usage of megaprims was that it creates unnecessary lags. 

Anyway, many people just didn't believed that or cared at all and used them anyways. With Havok IV in use now, those issues about megaprims causing lag are clearly outdated say Linden Lab itself. Also already around two years ago Andrew Linden hinted they might be allowing the free creation of those prims in the future.

Considering the fact, that megaprims are wide spread, here to stay and freely creatable in Opensims, the free creation of megaprims in SL is one thing I'd really like to see happen in 2010.

I've purchased the PC version of "GTA IV" on Steam at the holiday price action. This means, I had to pay around 8€ for that game, while you still have to pay around 40€ in different kind of shops. Well, it helped me to keep my temper down - a lot. Here's why.

First, GTA IV is really a great game. Graphics, story telling, looks, you name it, it got it. The high ranking ratings and well received critics don't come from nowhere. But the stuff surrounding the game just really sucks golfballs through a garden hose. The game, even one year after its launch on the PC platform, is full of annoyances.

Which kind of annoyances, you might ask? Well, here they are:

  1. The sheer amount of computing power under your desk you need to play it nicely. Better have a decent quad core, at least, and a very good graphics card, 512 MB of memory is the minimum, better yet 1 GB, if you want to play it on the highest detail level. This is something that's going to wane down in the future when more and more potent computers are becoming wide spread.
  2. One word: Microsoft. It just plain sucks. What the game has to do with Microsoft, you might ask? Well...
    1. You are unable to make any saves of the gaming progress at all, when you are not signing up for Microsoft Live. What the bloody fucking hell have the developers thought about that? I don't need no stinking membership in there, when I want to save a game, it should happen without that kind of stuff and shit, period! And believe me, since you are going to play it for a long time, membership is really a crucial need for you. This just plain rotten stinks!
    2. Support for 3rd party Controllers, namely gamepads. The first version of the game, released in 2008, only supported one type of gamepads, namely the ones from Microsoft for the Xbox 360. Why in the name of bloody hell should I buy a gamedpad for around 50$, just because the developers are forcing me to do that? Games on Windows have always been open for a broad range of hardware, there are enough cheaper and almost as good controllers around for PCs, anyway, and I am not going to buy a stinking Microsoft controller just because the developers have made the game that way. With later patches they introduced a somewhat broader support for other controllers, but still the support is severly lacking and leaves much in the dust.
      I repeat: this has just been a decision to make people go to Microsoft and buy their stuff. Hell, I for sure really dislike that kind of attitude!
  3. DRM. You need to activate the game once over the internet. If you bought the DVD-Version, you are only able to launch it if DVD #1 is in your dvd drive. You for sure cannot start the game without always first launching up that application named "Rockstar Social Games Club", because it is part of the DRM. There is no way to get rid of it. You can start the game with that application, but when you are not a member of that club you are always getting reminded in a very annoying dialog box that you are unable to publish your acchievements on that club website as long as you are not signing up there. Hell, why should I want to do that? This is just another plain and annoying part of the customer being treated like a child and not a grownup at all. Bummer.

So, since I bought that game on budget, I am content with most of that stuff, though. But, if I would have bought it in a shop, I would have returned it, because of all that annoyances. They suck great lengths! Don't get me wrong, though: the game itself is great, but all that stuff makes it really an annoying pain in the ass. No customer likes to be treated as a child as much as this game did and still sometime does!

Es gibt im Englischen das geflügelte Wort "Imitation is the sincerest form of flattery" von Charles Colob Colton. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das in etwa "Nachahmung ist die ehrlichste Form eines Kompliments." Das mag zwar sein, aber es nervt mich zusehends.

Irgendwie bin ich inzwischen auf das Abhalten von
Gefährtenschaftszeremonien abonniert. Ich habe 2009 auf Deutsch alleine
zwölf Zeremonien gehalten und zusätzlich noch für eine Freundin eine
auf Englisch. Mir sind die Texte für die deutschen Zeremonien nicht aus
dem Himmel in den Schoss gefallen, sondern ich habe diese in mühevoller
und stundenlanger Arbeit selbst erstellt und dabei auch noch einiges
selbst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Bei einigen Themen
bedurfte es auch Recherchen im Internet. Scheinbar sind meine Texte gut
oder zumindest brauchbar.

Gut genug jedenfalls, dass jemand Bekanntes in einer Sim Anfang
Herbst eine Zeremonie gleich ganz eins zu eins nach meiner Vorlage
abhielt, ohne zu Fragen. Mitte Dezember war dann eine nordische
Zeremonie gewesen, und der Ablauf war ebenfalls an meiner Zeremonie
stark angelehnt, mehr noch, viele Sätze wurden nur ein wenig
umgeschrieben oder gar direkt übernommen.

Und das nervt. Wenn die Leute sich die Mühe machen würden, vorher kurz
zu fragen... aber nein. Warum soll ich mir dann eigentlich noch in
Zukunft die Mühe machen, weitere Zeremonien zu halten, wenn das dann
auch sehr wahrscheinlich ungefragt wieder kopiert wird, ich sitze
zufällig und gut gelaunt als Gast in der Zeremonie und mir läuft
langsam, aber sicher wieder die Galle über, weil ich denke "Hoppla, das
kommt dir doch sehr bekannt vor?" und merke schließlich "Aha, wieder
kopiert worden."

Wenn die Leute wenigstens den Anstand hätten, zu fragen, dann hätte ich
ja nichts dagegen, aber so ärgert es mich nur noch maßlos.

Skandal! Im deutschen Gor stellen nach und nach momentan zahlreiche Sims auf einen anderen Combat Meter, den sog. Metalife-Meter von Tala Nagy um.

Ausgelöst wurde diese Welle durch die öffentliche Ankündigung von oookusama Hirano im Gor-Unterforum auf slinfo.de, ihre eigenen Sims (Asperiche&Asperiche Harbor sowie Turian Plains) auf diesen Meter umstellen zu wollen. Der einfache Auslöser dafür ist gewesen, dass der NLSv2 keinen eingebauten Combat Meter mehr hat und man so vor der Frage stand: erlauben wir noch CM-Kampf oder konzentrieren wir uns nun vollends auf das reine RP? Für Kusa stand die Antwort fest: Metalife ist das Mittel der Wahl.

Damit löste sie eine ungeahnte Welle aus, die halb Deutschgor erschütterte, so könnte man meinen. Innerhalb einer Woche stellten noch die Sims Kargash, Collar, House of Tarn, Pariah Coast, Thentis Hills, Torcodino und das Dorf Kaiila auf den Meter um. Es folgten bald noch Landa und Lydius, im Axt Fjord läuft er testweise noch für ca. 2 Wochen, und seit gestern ist das komplette Südland mit seinen sechs Sims auf Metalife als alleinigen Combat Meter umgestellt worden. Damit ist er bisher auf ca. 20 deutschen Sims der alleinige Combat Meter geworden, die innerhalb von weniger als 14 Tage von sich aus umstellten.

Die Hauptgründe für die Umstellung waren einfach: man wollte Kampf erlauben, allerdings wurde der reine Kampf mit dem Gorean Meter als zu einfach angesehen. Mit dem GM kann sich ein Kampf sehr in die Länge ziehen, einer im Alleingang bei zehn Leuten auf dem Schlachtfeld hintereinander erste Hilfe leisten, und und und... der ML dagegen hat Maßnahmen eingebaut, die einen Kampf anspruchsvoller machen, man muß dabei taktischer agieren und vor allem gibt es schneller einen eindeutigen Sieger. Spieler, die man gerne der reinen Ballerfraktion zuordnet, scheinen zudem mit dem ML als Meter sich nicht anfreunden zu wollen. Der ML ist dabei wie der GM kostenlos verfügbar.

Nun ist es aber so, dass so etwas natürlich kritisch beäugt wird, wenn innerhalb von weniger als 14 Tagen ca. die Hälfte aller deutschen Gorsims, darunter einer der großen Verbünde, nun auf diesen Meter wechselt. Es kam dabei zu heftigen Streitereien, viele glänzten dabei auch in der Diskussion im Forum und der Gruppe "Gor auf Deutsch" durch interessantes Halbwissen, was aber im Endeffekt nichts daran geändert hat, dass der Meter sich schlagartig verbreitet hat. Es war teilweise ein unschönes Hauen und Stechen. Dabei ist vor allem die Vehemenz, mit der einige gegen diesen Meter agieren beachtlich und kaum noch nachvollziehbar.

Es wurden und werden Gerüchte in die Welt gesetzt, darunter teilweise von Stänkeralts, dass sie Schwarte kracht: der Meter würde mehr Lag machen, hinter der Einführung steckt eine Waffenlobby, die sich nun eine goldene Nase an neuen Waffen verdienen würde (dabei gibt es bestenfalls Updates der bestehenden Waffen, wie immer), und und und...

Denn letzten Endes entscheidet erst einmal der Simbesitzer, was auf seiner Sim getrieben wird - natürlich besser in Absprache mit seiner Gruppe. Aber die Mehrheit derjenigen bisher, die den Meter getestet haben, können sich sehr gut damit anfreunden. Bei Südland zum Beispiel haben alle 13 OOC-Admins, d.h. die Vertreter aller Gruppen, einstimmig dafür gestimmt. Darunter sind auch vier teilweise große Pantherstämme, die Arquanas, Pyranas, Serakas und Sekaras, die ebenfalls gut damit leben zu können scheinen. Das ist umso mehr beachtlich, da gerade ausgerechnet die Fraktion der Panther in der Diskussion um das Meter am heftigsten dagegen Sturm gelaufen ist.

So oder so aber, ob es nun den Kritikern gefällt oder nicht: auf der eigenen Sim kann jeder machen, was er persönlich will. Der Meter ist erstmal da, er hat sich stark verbreitet und dürfte so schnell auch nicht mehr aus der Landschaft verschwinden. Das bedeutet für die Kritiker/Hasser des Meters, dass sie entweder lernen, damit zurecht zu kommen, sollte sie mal auf einer ML-Sim spielen wollen/müssen, oder aber im Endeffekt diese Sims meiden. Es wird zu einer gewissen Trennung der Ballersims und gesetzteren Sims kommen, was aber keinen Beinbruch bedeuten muss.

Die Zeit der Diskussion jedenfals um den Meter ist vorbei, es ist nicht mehr die Frage, ob er kommt, sondern nur noch, wie sich nun viele Spieler mit ihm arrangieren werden, und die Fronten sind inzwischen auch klar, und auch ansonsten gilt nach wie vor: es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

Der neue Meter ist weder der Untergang der Spielkultur noch eine Bereicherungsquelle für Waffenhersteller, sondern ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger, und die Leute, die so lautstark dagegen opponiert haben, haben sich entweder nicht wirklich damit auseinandergesetzt und/oder aber werden lieber beim GM bleiben. Auch das ist gut so, jeder soll schließlich damit spielen, was er haben mag und fertig. Allerdings ist auch die Energie, die einige an den Tag legen, um Leuten das Wort im Munde herumzudrehen, beachtlich.

Nachdem der entsprechende Thread allerdings nun auch geschlossen worden ist, ist es wohl langsam wieder möglich, dass alle zur Tagesordnung übergehen und sich die Aufregung etwas legt. Warten wir es ab.

That's life; I was looking for nothing in particular and stumbled upon a small writing called "Houseplants of Gor" in a forum. In short it is a parody of Norman's writing style and philosophy at all, quite funny to read. So, here we go:

The spider plant cringed as its owner brought forth the watering can.
"I am a spider plant!" it cried indignantly. "How dare you water me
before my time! Guards!" it called. "Guards!"

Borin, its owner, placed the watering can on the table and looked at it. "You will be watered," he said.

"You do not dare to water me!" laughed the plant.

"You will be watered," said Borin.

"Do not water me!" wept the plant.

"You will be watered," said Borin.

I watched this exchange. Truly, I believed the plant would be watered. It was plant, and on Gor
it had no rights. Perhaps on Earth, in its permissive society, which
distorts the true roles of all beings, which forces both plant and
waterer to go unh appy and constrained, which forbids the fulfillment
of owner and houseplant, such might not happen. Perhaps there, it would
not be watered. But it was on Gor now, and would undoubtedly feel its
true place, that of houseplant. It was plant. It would be watered at
will. Such is the way with plants.

 Read on, my dear...

One of the things you should really be aware about role play is that it can be quite time consuming. In better sims there is always something going on, you can try hard to achieve perfection in it, you can study a lot, talk a lot and so on. This can lend to the fact that some people are just going to be in the RP sims only for most of their time, neglecting their friends and being there for months.

Then, when the RP phase is over, they need to really start again, since they neglected so many old friends and quite some of them may have removed them from their friends list. So, take the advise, while RP is fun and allright, don't let it become your number one priority, if you haven't started in such a sim directly. You might hurt some people in the process, badly.

One of the toughest and most asked questions around is, if Gor is quite discriminating against women or not. Many just find the whole setup and role play quite disgusting because of the use of slaves, pleasure slaves, their punishments and the role women at whole play in that kind of medieval society.

So, how to approach that? Well, first let us take a look at some facts of Gor:

  • John Norman believes in a natural order and thinks that living against that causes quite some trouble. So, this includes that males are being dominant, and women, while most of them are free, either need to choose between freedom or sexual fulfillment as a woman. Some people quite like the idea of such a natural order, because they think, all have there well met place in society, then, and that living against this order is the reason for many today's troubles in society at all.
  • There are many slaves around, used for whatever kinds, but both male and female are possible.
  • Although there are free women, they are highly appreciated and such, their place in society is of course more hurdlesome than that of free men. They have to wear veils and such and finding a partner is not easy, for them, while though they may use kajirii.
  • There are severe punishments, of course, against all kinds bad stuff, but most times it seems that women are often being punished more severe than most men are.
  • There are no female warriors on Gor according to the author himself, John Norman.
  • Most gamers are going to tell you, when that topic is being raised, that all women on Gor are not stronger than a 12 years old - but of course, then again, a Panther can run around pulling a hard wagon with quite much stuff on it, go figure.

Well, there might be for sure other stuff, but it might give you an idea. The picture of the woman in Gor is quite clear, also that of the man. Gor is a man's world.

So the question is: is Gor about discriminating women or not? Well, this goes twofold:

  1. The picture of women being drawn in the Gorean novels is something that our society has been thrown away and overcome with in the last century. Women are being equal to men, more or less, and the hard decisions being showed in the book are not necessary, anymore. Also not every woman in reality would find fulfillment in the ways being shown in the books. So some may - and with reason - say, that the picture of women in the society of Gor, being compared with our own society, is something that's quite discriminating against them. Yes. Others of course are then telling you, that they think the Gorean system fits more nicely for them and they like it more that way.
  2. The other side of the coin is, that no one is being forced to play Gor. So those people playing slaves/women have a reason for being there, to play it, they are all there on their own will, they want to try out something different for a while, looking if it fits for them or not, so if you take that stance, Gor is not about discriminating women at all. All are there on their own will.

So a conclusion in that matter might be: while the picture of a woman in Gor's society might be viewed as quite discriminating compared to the role of a woman in a modern society per se, it really isn't about discriminating women at all, because all are there on their own will, because they want to try it out and the people, who dislike it, are going to leave it then, soon, while the rest of them is going to stay more or less long. In the end it is, again, what you make out of it.


Technorati : , , ,

Yesterday M Linden aka Mark Kingdon, CEO of Linde Lab, published an open letter to the community, in which he heralded the nice community base of this world, their devotion and layed out the future plans of Linden Lab for the Open Spaces sims.

In short: no change at all, all he did was just pulling out a bunch of nice word, putting the same old plans in a nice looking, neater soundng package and that's it. The tier change is coming as planned, also in the same amount in the end, it is just happening in two steps instead of one and that's all. Wonder when the next protests are going to show up...

One quite frequent discussion on all Gorean groups and channels in Second
Life is, if there is such a thing like one true Gorean role play or not.
Normally the people then take two main stances.

  1. There are the people who want to play as according to the books in Second
    Life as possible and dislike so called onlineisms. An onlineism
    is something, that is simple not there in the books, but became quite common in
    certain sims of Second Life.
    Examples for it are: there is a common phrase in
    the book in the region of Torvaldsland called Jarl, which is
    the way to adress a leader of them instead of Ubar. Bondsmaids address all free
    men as Jarl, but in the books there is no such phrase as Jarla
    to greet free women, but this is something that is quite common on certain sims
    in Second Life, so this is a good example. The people who dislike onlineisms
    don't ust this phrase at all.
    Another example are female warriors. There is
    no such thing in the books, even the author itself stated there is no such thing
    on Gor, but on quite some Gorean sims in Second Life there are indeed female
    warriors. So the people who really play by the books don't acknowledge them at
    all as being valid.
  2. The other party of people is the crowd, which takes the stance, that while
    the books are depicting the daily life of the planet Gor, they are only able to
    depict small aspects of the whole culture at all, and, while not really
    mentioned in the books, quite some stuff is still possible to be there in the whole setting and most likely is there, if you
    come to think about it, and therefore should be considered a possible part of
    Gorean role play even while not being mentioned in the books at all.
    Those
    are the people, who don't bother using onlineisms then like "Jarla", perhaps also female
    warriors and such.

So these are the two main parties, which constantly discuss on Second Life about what real
Gorean role play should be or not, what in it might be or not, sometimes also might engagne in flame wars. And because of this fact alone already, there is not just only one true Gorean role play, but every sim or alliance of sims makes up their own rules about what they consider valid role play or not. So what you get in reality in Second Life is quite a broad range about what real Gorean role play is about and what not, and coming with that, big, different rule sets.

While there are also some, which complain that there isn't such a thing just like one, big, unified Gorean Role Play at all, most other people tend to be at peace with that and just take it pragmatically, meaning playing at that sim which comes most near to their own ideal about what Gorean Role Play should be about and that's it at all, then, so with those two main parties you got in the consequence the opportunity to choice. And if there's no such thing like your ideal then, until today, you also got the opportunity to found such a sim, like all of us have. 🙂