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Ich bin sauer und frage mich momentan oft: "Wo,bitte, is'n hier des Hirn?" Denn offensichtlich mangelt es aktuell den Designern von Massenware an gesundem Menschenverstand, so dass es nur so rauscht. Sicher, früher war nicht alles besser, aber manches dann eben schon! Beispiele gefällig? Bitte!

Nehmen wir nur mal die Produktkategorie Notebook. Ein Gebrauchsgegenstand, den Millionen täglich im Einsatz haben und der vielleicht schön aussehen kann, aber funktionieren soll. Früher, ja früher, da waren fast alle Displays von Notebooks matt ausgeführt, bis jemand aus die chlorreiche Idee kam, da eine spiegelnde Displayfolie zu verwenden. Warum wohl? Angeblich, weil so die Farben knackiger und lebensechter aussehen. Was aber bewirkt das in der Realität, je nach Tageszeit? Irritierende und störende Spiegelungen, die man beim Arbeiten einfach nicht gebrauchen kann! Kein Mensch braucht Notebookdisplays mit Spiegelungen, aber dennoch halten die Hersteller unvermindert daran fest und mattierte Displays, die zum Arbeiten deutlich ergonomischer und besser wären, gibt es kaum noch - oder nur gegen Aufpreis. Manche greifen denn gar zur Selbsthilfe und überkleben die eigentliche Oberfläche mit einer mattieren Displayfolie, fertig. Wie schön, dass es wenigstens darum eine willfähige Industrie an Zusatzherstellern gibt, die einem mit solchen Gimmicks versehen - noch schöner, wenn man diese Gimmicks aber nicht mehr bräuchte!

Als ob dann aber schon die Displays nicht schon genug wären, so sind die Hersteller inzwischen noch einen Schritt weiter und haben einen zuverlässigen Weg gefunden, die mit Fingerabdrücken übersäte Oberfläche eines Smartphones auch auf normalen Notebook zu erreichen und normale Displays damit zu nerven. Das Zauberwort hier schimpft sich Klavierlackoptik! Sicher, ein Klavierlack sieht wunderbar aus, und ein Notebook aus Kunststoff sieht damit eingepinselt zuerst einmal auch irre wertvoll aus, wenn nicht noch gar mehr, obwohl es dasselbe, billige Plastik ist.

Nur: Klavierlack ist gnadenlos, man sieht darauf jeden Staub und Fingerabdruck sofort. Und: man fasst nunmal ein Notebook sehr oft an, also ist es bald mit Fingerabdrücken übersät. Schlimmer sind noch die Standdisplays, diese werden zwar einmal hingestellt kaum noch bewegt, aber nach nur einer Woche sieht man dank Klavierlack gnadenlos jedes Staubkorn darauf, welches sich niederließ.

Da kann man sich schon mal fragen: was soll das? Es kann mir keiner sagen, dass nun die ganze Welt auf einmal auf diesen Mist steht, nein, das sind vielmehr Designmoden, die alle mitmachen, weil man sonst weniger Verkäufe fürchtet und fertig. Ausbaden darf's dann der Benutzer, der keine Wahl mehr hat als solchen Mist zu erstehen, weil es andere Ausführung kaum noch gibt und er sich der Diktatur der Produktdesigner unterworfen sieht. Schöne, neue Welt...

Zwei Dinge: "The Restart Page" zeigt einem, wie alte Betriebssysteme neu starteten (Windows, Mac OS 7, 8, 9, Workbench vom Amiga und andere) und der Geocities-izer wandelt eine Homepage so um, als hätte sie 1996 ein 13-jähriger für Geocities progammiert gehabt und da eingestellt.

Have fun!

8

Ich erinnere mich noch genau an das Jahr 1998. Die 90er-Jahre waren für Apple, dem heute ach so lukrativen Konzern von Weltruf, alles andere als besonders einfach und gemütlich. Microsoft schickte sich an, mit Hilfe von Windows dem Macintosh mächtig Konkurrenz zu machen und Apple hatte keine klare Linie damals gehabt. Macs galten damals als zu langsam, zu teuer, zu veraltet, unsexy und als Nischenwerkzeug für einige, wenige reiche Spinner und Kreativlinge, mehr auch nicht. Trotz einiger Produkte, die ihrer Zeit deutlich voraus waren wie der Newton, schaffte es Apple nicht wirklich, damals noch auf Dauer profitabel zu arbeiten.

Vor allem das in die Jahre gekommene Mac OS 8 hatte so eine Tücken, es war ziemlich hausbacken, instabil und nicht mehr wirklich an die Erfordernisse der damaligen Zeit erweiterbar. Es war auch die Zeit, in der es für ein kurzes Fenster anderen Herstellern möglich war, von Apple die Mac-Technologie zu lizenzieren und eigene Clones legal zu bauen, genauer von 1995 bis 1997. Man wollte so seinen Marktanteil von 7% ausbauen, und einige der Clones waren deutlich besser als die Originale von Apple selber und billiger.

Es half aber alles nichts, da die Grundlage von vorne bis hinten nicht stimmte, und man baute mit großer Kraftanstrengung an einem neuen Betriebssystem, das alles ändern sollte. Macs basierten damals auf der Power-PC-Technologie von IBM und liefen nicht mit Intel-CPUs. Man arbeitete intern mit Hochdruck an dem neuen System namens Copland, aber kam nicht so recht von der Stelle und irgendwann entschied sich das Management für die in der Branche übliche Variante: wenn du schon selber nichts gebacken kriegst, dann sieh zu, was du dir kaufen kannst. Man durchkämmte den Markt und fand zwei Übernahmekandidaten, die zukunftsweisende Betriebssysteme vorzuweisen hatten und ging mit denen in Verhandlungen, die Technik zu lizenzieren oder die Firma gleich zu übernehmen.

Der erste Kandidat war der Hersteller von BeOS. Dieses alternative Betriebssystem wurde von einem ehemaligen Manager namens Jean-Louis Gassée konzipiert, der seine Firma dafür bereits 1990 gründete. Letzten Endes scheiterte die Übernahme am Preis.

Der zweite Kandidat war die Firme NeXT gewesen. NeXT war die damals aktuelle Computerfirma von Steve Jobs, welche er nach Apple gründete und die die Workstation der Zukunft bauen wollte. Jobs' neue Firma sah sich im Gegensatz zu Apple mit dem Luxusproblem konfrontiert, dass anfangs durch schon damals Jobs immenses Privatvermögen für alles zu viel Geld zur Verfügung stand im Gegensatz zu Apple Ende der 70er, wo man extrem haushalten musste. Die NeXT-Cubes sahen toll aus, hatten mit NeXT-Step ein schickes Betriebssystem auf UNIX-Basis vorzuweisen und waren dazu auch noch innovativ: es waren die ersten Rechner mit CD-ROM-Laufwerk serienmäßig, die ersten, wo die CPU des Rechners die Ansteuerung eines Laserdruckers übernahm und vieles mehr. Gedacht waren die Cubes hauptsächlich für Bildungseinrichtungen, aber sie waren teuer, verkauften sich nicht wirklich gut und irgendwann am Ende des Firmenlebens stellte man den Verkauf von Hardware ein und konzentrierte sich auf das Betriebssystem. Das wollte man weiter entwickeln und man sah in diesem Geschäftsfeld seine Zukunft. Viele meinen auch, Jobs wurde mit Apple zuerst erfolgreich, aber erst mit NeXT lernte er auch, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein.

Nun, 1996 wurde dann NeXT von Apple eingekauft und ab 1997 gehörte Steve Jobs wieder dem Vorstand von Apple an. Jobs löste auch recht bald den glücklosen Gil Amelio als Geschäftsführer ab und gab sich den Titel "iCeo", für Interims CEO. Auf Jobs Kappe gingen damals einige unpopuläre Entscheidungen, wie die Einstellung der Newton-Produktlinie und ein Geschäft mit Microsoft. Microsoft, welches damals ein Kartellverfahren in den USA an den Backen kleben hatte, wollte nicht wirklich als Monopolist dastehen und kaufte für 160 Millionen US$ stimmrechtslose Aktien von Apple. Mehr noch, Microsoft versprach sogar auf einmal seine schon damals marktbeherrschende Office-Suite auf den Mac zu portieren und die nächsten Jahre anbieten zu wollen. Auch das ging auf Jobs Kappe, weil er messerscharf erkannte, dass der Macintosh ohne Office sich im Bürobereich nicht wirklich sehen lassen kann und war ein kluger Schachzug. Im Gegenzug wurde der Internet Explorer zum Standardbrowser von Mac OS, an Safari war damals noch lange nicht zu denken.

Als Jobs damals die strategische Partnerschaft auf einer Keynote bekanntgab und auf einmal Bill Gates auf die Leinwand projiziert wurde, erntete er Pfiffe und Buh-Rufe. Für viele war eben dieser Richtungswechsel bis dahin undenkbar gewesen, man mochte Microsoft nicht und entsprechend fiel die Reaktion aus, aber letzten Endes behielt Jobs mit seiner Entscheidung recht.

Jobs machte sich dann auch weiter daran, alte Zöpfe abzuschneiden, die Produktlinien wurden massiv verschlankt, und Copland wurde eingestellt. Das neue Betriebssystem von Apple sollte auf Basis von NeXT-Step entwickelt werden, und daraus wurde dann später Mac OS X. Dieses erschien dann im Jahr 2001.

Jobs war aber auch klar, dass er bis dahin ein neues, zugkräftiges Produkt benötigt, welches Apple wieder finanziellen Spielraum und Gewinne verschafft, denn der Umbau von NeXT-Step würde zwei bis drei Jahre brauchen. Er brach auch da mit der bisherigen Linie und heraus kam dabei der erste iMac in 1998. Das Ding war für Apple eine Revolution und Rückkehr zu alten Wurzeln, seit langem der erste Rechner, der wieder im Monitorgehäuse integriert war, der erste Rechner nur mit USB serienmäßig (die PC-Welt übernahm USB erst viel später), knallbunte Farben und er lief mit dem glücklosen Mac OS 8, später Mac OS 9, vor allem aber auch leise, da er keinen Lüfter benötigte und so keiner verbaut wurde. Bis zu der Zeit galt Apple auch als potentieller Übernahmekandidat, ein guter Markenname einer wackligen Firma, gerüchteweise war beispielsweise Sony an Apple damals interessiert.

Aber das störte auf einmal niemanden. Das Produkt an und für sich war so begehrenswert, dass der recht wacklige Unterbau an Betriebssystem niemand weiter störte. Man konnte den Rechner einfach auspacken, anwerfen und war keine zehn Minuten später schon im Internet, für damalige Verhältnisse eine kleine Revolution. Recht günstig war er  auch und so verkaufte sich das Ding wie nix und leitete die Rückkehr Apples in die dauerhafte Profitzone ein. Ipod, Mac OS X und andere Meilensteine kamen dann ab 2001.

Was kann man daraus lernen? Völlig egal, ob nun dein Produkt gute Leistungen erbringt oder auch nicht, solange es sexy genug wirkt und die Grundfunktionen gut genug sind und du es geschickt in Szene zu setzen weißt, dann wird es sich auch verkaufen. Linden Lab kann daraus nur lernen, wenn sie wirklich Second Life wieder mehr Leben einhauchen wollen, dann sind zwar die vielen Änderungen der letzten Zeit gut und schön, aber sie werden keine neuen Benutzer nach Second Life bringen. Dazu bräuchte es andere Dinge, wie ein wirklich einfach zu erlernender Viewer mit geringer Lernkurve, Community Gateway und Second Life muss einfach sexy wirken. Fertig. Wenn sie das schaffen sollten, einen solchen WOW-Effekt für Second Life zu erzeugen, dann kriegen sie auch wieder neue Benutzer und das schon bei der jetzigen Grundfunktionalität.

Für mich ist Linden Lab in einer ähnlichen Lage wie Apple damals, als Jobs wiederkam: es gibt ein nach wie vor gutes Produkt, das aber nicht mehr wirklich nachgefragt wird und dabei besser an den Kunden gebracht werden könnte. Dafür muss man dann eben aber auch etwas aktiv tun. Kein Mensch interessiert sich für all das Tech-Blabla, mit denen sich die Enthusiasten in den Foren die Köpfe einschlagen wie Mesh, Rigged Mesh, Parametric Mesh Deformer, Sculpties, Vivox, Voice, Avatar Baking und so vieles mehr. Sie wollen einfach, dass es gut funktioniert und einfach zu bedienen ist, fertig. Sollte man dahin kommen, und Viewer 2 war zwar die richtige Idee aber die falsche Umsetzung, dann ist viel damit getan.

Oder wie Jobs auch mal sagte:

People think it's this veneer — that the designers are handed this box and told, 'Make it look good!' That's not what we think design is. It's not just what it looks like and feels like. Design is how it works.

Also auf gut Deutsch:

Die Menschen denken, es sei diese Fassade, dass man den Designern eine Box gibt und ihnen sagt: "Schaut zu, dass es gut aussieht." Das ist nicht die Art und Weise, wie Design funktioniert. Es geht nicht nur darum, wie es aussieht und sich anfühlt. Design geht darum, wie es funktioniert.

Was dabei allerdings das Problem ist, wenn man für eine bestimmte und recht klar umrissene Zielgruppe Produkte entwirft, auch das sagte schon Steve Jobs so:

Es ist sehr schwer, Produkte für bestimmte Zielgruppen zu bauen. Meistens wissen diese Leute nicht, was sie wollen, bis du es ihnen zeigst.

Übrigens kommt es dabei gar nicht so sehr für solche Innovationen auf das verfügbare Geld an, denn auch da sagte Jobs mal dies 1998 zur Entstehung des Macintosh 1984:

Innovation hat absolut gar nichts damit zu tun, wie groß dein Etat für Forschung und Entwicklung ist. Als Apple den Macintosh herausbrachte, gab IBM im Jahr mindestens 100 mal so viel für Forschung und Entwicklung aus als wir. Es geht nicht ums Geld. Es geht darum, welche Mitarbeiter du hast, wie du sie führst und wieviel du aus ihnen herauskitzeln kannst.

Ein bisschen Futter für die Statistikfreaks, und zwar die jeweiligen Top 5 aus einer langen Liste von Statistiken:

  • 41307 Besuche,
  • 70599 Seitenaufrufe,
  • 3 Minuten 14 Sekunden durchschnittliche Verweildauer,
  • 9479 Outlinks.

Webbrowser:

  • 48% Firefox
  • 26% Webkit (Safari, Chrome)
  • 21% Trident (Internet Explorer)
  • 4% Opera

Betriebssysteme:

  • Windows 7: 22802
  • Windows XP: 6897
  • Windows Vista: 4838
  • Mac OS: 3159
  • Linux: 1255

Auch hier gilt: XP ist noch immer beliebter als Vista!

Bildschirmauflösungen:

  • 1920x1080: 9137
  • 1280x1024: 5421
  • 1680x1050: 4989
  • 1366x768: 2935
  • 1600x900: 1910

Zugriffsart:

  • Desktop: 39653
  • Mobil: 1595
  • Unbekannt: 59

Outlinks Top 5:

  • Angeklickte URL
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Alles in allem ist sogar noch eine Steigerung gegenüber 2011 zu verzeichnen gewesen, es gab ca. 4.000 Besuche mehr. Ich bin darüber nun doch überrascht. In dem Sinne: frohes Neues Jahr noch und bleibt mir, sofern ihr wollt, auch weiterhin gewogen!

Und damit erst einmal wieder genug der Statistik.

Das wird euch nun sicherlich allesamt mindestens genauso überraschen wie mich auch: laut einer Statistik der Firma Net Applications verkaufte sich Windows 8 seit seinem Launch noch schlechter als das damals ungeliebte Windows Vista. Der Marktanteil von Windows 8 liegt bei 1,6%, im Vergleich dazu lag der von Vista seinerzeit bei 2,2% zwei Monate nach seinem Erscheinen.

Damit ist Windows 8 das neue Vista und Windows 7 das neue XP. Windows 7 wird uns noch einige Zeit erhalten bleiben, vielleicht hält mit Windows 9 ja wieder dann der gesunde Menschenverstand bei Microsoft Einzug.

Wenn man sich so ein wenig in den Sessel zuücklehnt und das Jahr 2012 aus Sicht auf Second Life Revue passieren lässt, dann gibt es doch einige wichtige Ereignisse, die diese Plattform beeinflusst haben und es teilweise bis heute tun.

Was ist unter anderem so alles passiert? Mh, vieles, wie beispielsweise diese Sachen:

  • mit großem Getöse und Tralala wurde Pathfinding eingeführt. Der potentielle Nutzen schien groß, aber die Adaption bei den Benutzern ist denkbar gering, man braucht es bis auf wenige Spezialprogrammierungen eben nicht wirklich.
  • der Mesh-Deformer sollte kommen, kam aber nicht wirklich und wird wohl irgendwann 2013 zu uns kommen. Linden Lab scheint es damit nicht besonders eilig zu haben, wie es scheint.
  • Linden Lab veröffentlichte mit Creatorverse und Patterns zwei auf den Tablet-Markt zielende Produkte, die mal eben so rein gar nichts mit Second Life zu tun haben. Weitere sind in der Pipeline, die Zielsetzung ist die Diversifizierung der Produkte, was auch bitter nötig zu sein scheint.
  • Mit Projekt Sunshine wurde angekündigt, unter anderem Texture Baking in Zukunft bei Linden Lab ablaufen zu lassen.
  • Wegen Projekt Sunshine und anderem hat man bei Phoenix angekündigt, den alten Phoenix-Viewer endlich in die wohlverdiente Rente schicken zu wollen.
  • 2012 hat Linden Lab so viele Regionen verloren wie schon lange nicht mehr in einem Jahr, und der Trend hält weiterhin spürbar an. Langsam wird es für Linden Lab Zeit, da wirklich gegenzusteuern oder aber es wird schwer werden, noch Gewinne einzufahren.
  • Merchant Outbox und Market Place Direct Delivery wurden eingeführt - endlich braucht man zum Auspacken von Items keine Sandbox mehr.
  • Kirsten erschien kurz wie Kai aus der Kiste mal wieder auf der Bildfläche und hat seinen Viewer-Veteranen "Kirsten's Viewer" ein kleines Update verpasst gehabt, nur der Rest zog eben schon weiter.
  • Firestorm&Phoenix waren und sind die Viewerschwergewichte, dagegen kommt selbst Linden Lab nicht wirklich an.
  • Rod Humble verbreitet zwar nach wie vor eine Art "Feel Good"-Atmosphäre im Lab und bei seinen Kunden, aber der wirkliche Turnaround und wirtschaftliche Erfolg hat sich noch nicht eingestellt. Linden Lab dümpelt so vor sich hin und Second Life schrumpft nach wie vor. Entweder schafft er es nun 2013 endgültig, den Trend umzukehren oder aber sein Stuhl wird langsam das Wackeln anfangen.

Und die Zukunft? Meiner Meinung nach senkt Linden Lab 2013 wirklich mal seine Preise für Land oder sie werden es schwer haben, sich noch behaupten zu können. Mit Cloud Party hat es im Browser einen jungen, agilen Konkurrenten und bisher hat noch jede technische Innovation, die Linden Lab eingeführt hat nicht zu einem Mehr an Neuanmeldungen geführt. Mit einer weiteren, starken Schrumpfung ist zu rechnen.

"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern."  - Konrad Adenauer

Da sitze ich nun und kann nicht anders, es juckt mich einfach doch zu sehr, das Geschehen in Slinfo gerade ein wenig weiter zu kommentieren. Das ist einfach zu ergiebig, amüsant und erschreckend zugleich, als dass ich da still halten könnte.

Es gibt nun einen Thread, wo man eine Vorschlagsliste erarbeiten will, wie in Zukunft die Kommunikation zwischen Moderatoren und Mitgliedern verbessert werden kann. Ja schön, nur: geschlossen hatte das Forum mal eben spontan so der Betreiber, nicht die Moderatoren, diese aber dürfen nun die Suppe auslöffeln, die ihnen der Betreiber damit eingebrockt hat. Dieser übt sich derweil in Kohl'scher Manier vor allem in einem: Minimalkommunikation im Forum und effektives Aussitzen der Angelegenheit. Mehr darf man da wohl nicht mehr erwarten. Kurz und gut entsteht da massiv der Eindruck, als dass es da einen großen Graben zwischen den Wünschen des Betreibers und seiner Community gibt und er nicht begreift, warum diese sich nun so aufregt.

Nun wurde in dem Vorschlagsthread angeregt, einen anonymen Moderatorenzugang zu basteln und darüber soll dann in Zukunft nur noch administriert werden. Dieser Vorschlag ist ungefähr so logisch, dass man auch guten Gewissens behaupten kann, sein Huhn läge in Zukunft nur noch güldene Eier in Würfelform, weil man des morgens immer brav seinen Kaffee trinkt!

Was ich damit sagen will, ist doch ganz einfach das: selbst wenn man schon solch einen anonymen Modzugang gehabt hätte, dann hätten die agierenden Personen dahinter immer noch genau so gehandelt, immer noch dieselben Artikel editiert gehabt und damit wäre der daraus entstandene Frust haargenau derselbe gewesen. Das mag also in der Theorie gut klingen, ist aber am eigentlichen Problem meilenweit vorbei, worüber man da nachdenkt! Denn das sind die Aktionen gewesen und nichts anderes!

Von Sohi gibt's den berechtigten Einwurf, dass für's Wohl und Wehe einer Plattform zuallererst immer noch ihr Chef verantwortlich sei.

Zwischendurch kommt ein lautlos verhallender Einwurf, man solle doch bitte aufhören, sich wegen A. zu streiten - nur auch der ist eine Themaverfehlung, denn man streitet sich nicht mehr wegen A., sondern der Schließung und dem Stil, wie diese über's Knie gebrochen wurde. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Janina spricht dann gar dem Betreiber die Fähigkeit ab, das Forum betreiben zu können - und kassiert dafür sofort von einem Mod eine Ermahnung deswegen. Unfähig trifft es sicher nicht, denn das Forum läuft seit Jahren stabil und zuverlässig, und die Software kostet auch einiges an Geld. Woran es vielmehr momentan mangelt ist die Kommunikationsbereitschaft mit den Forenbewohnern.

Baertram selber betreibt ein wenig Rückschau, und vergleicht den Ton im Forum von vor ein paar Jahren mit dem heutigen und stellt eine massive Verschlechterung fest. Früher sei der Betreiber nämlich auf eine äußerst kommunikative Art präsent gewesen.

Kurz und gut, alles haut sich, schlägt sich und derweil verlassen sicher noch weitere Benutzer das Forum. Geschätzt sind aber 3/4 der Diskussionsteilnehmer gegen diese Maßnahme, nur 1/4 hat dafür Verständnis oder ist es schlichtweg egal. Und das kann für ein Forum eben tödlich sein.

Schließen möchte ich das hier nun noch mit einer alten Geschichte von Linda Paine aus dem Jahre 2008 oder so, als es damals schon im Forum massiv krachte:

Das Lieblingsrestaurant

Jemand hatte mal ein Lieblingsrestaurant.

Der Wirt hatte mal Großes vor mit seinem Lokal. Er wollte neben guter Hausmannskost experimentelle Küche bieten. Die Umgebung des Restaurants war vielversprechend. Die Einrichtung war toll, die Bedienung freundlich.

Die Gäste an den Nebentischen waren zwar manchmal laut, aber das störte den Stammgast nicht, denn er wusste das Ambiente und die Speisen sehr zu schätzen. Die Bedienung ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen. Auch wenn mal eine der Toiletten mal verstopft war, wusste der Wirt wo er gute Klempner finden konnte und schon lief es wieder.

Aber es begab sich vor etwas mehr als einem Jahr, als ein weiblicher Stammgast, der sich sonst mehr in einem eher sagen wir außerirdischen Ambiente aufhielt Krach mit dem Wirt und Teilen des Restaurantpersonals bekam. Irgendwann setzte er die Stammkundin drastisch vor die Tür und erteilte ihr Hausverbot. Sie hatte zwar viel Umsatz gemacht in dem Restaurant. Und wenn sie da war, war sie auch nie zu übersehen. Aber dem Wirt ging es besser.

Der Rauswurf spaltete die Meinungen der Gäste. Die Meinungen des Personals untereinander waren ebenfalls sehr unterschiedlich. Es kam zu ziemlich lauten Auseinandersetzungen im Gastraum. An genussvolles Essen war nicht wirklich zu denken zu der Zeit.

Der Stammgast machte sich Gedanken. Mit anderen zusammen kam die Idee eines Meckerkastens auf. Dass man, was dort auf den Zetteln an Klagen steht ja auch im Nebenraum des Restaurants besprechen könnte. So würden andere bei dem Genuss der exquisiten Speisen nicht weiter behelligt. Alle fanden die Idee gut. Und so geschah es dann.

Was im Nebenraum vor sich ging, hat niemand bemerkt.

In der weiteren Entwicklung wurde dann der Wirt des Restaurants scheinbar sehr zufrieden. Sein Konzept eines guten Restaurants ging langsam immer weiter auf. Er achtete peinlichst genau auf die Vorschriften für die Lebensmittelprüfer des Gesundheitsamtes. Es kam zwar nie jemand zur Prüfung in seinem Restaurant, aber man konnte ja nie wissen. Jedenfalls wurden einige andere Restaurants in der Umgebung schon geschlossen oder hatten erhebliche Ordnungsgelder zu zahlen.

Viele Gäste merkten nicht, dass sich schleichend kaum spürbar etwas verändert. Aber ein Stammgast eines Restaurants hat im Allgemeinen ein Gespür dafür, wenn sich schleichend etwas verändert. Teile des Personals hatten schon gewechselt oder zeigten kein auffälliges Engagement mehr.

Irgendwann wurde der Wirt so übervorsichtig, dass er anfing Gästen das Besteck aus der Hand zu nehmen, um es mitten bei der Zunahme der Speisen blank zu polieren.

Er kümmerte sich eben sehr um seine Gäste, wenn er auch manchmal übersah, welch kreative Rezepte die Gäste dem Koch vortrugen. Da konnte es schon mal vorkommen, dass er nur Hausmannskost in der Speisekarte wähnte. Er selber kam bei allem Eifer gar nicht mehr dazu, sich die Speisekarte mal selbst durchzulesen. So entging ihm mancher Gaumenschmaus. Lieber faltete er die Servietten ordentlich. Er hätte zwar alles auch seinem Personal überlassen können, aber wenn man so hohe Ziele hat behält man lieber jedes Detail im Gastraum unter Kontrolle.

In dieser Übereifrigkeit übersah er vollends, dass langsam der Putz sich begann von der Decke abzulösen. Auch hörte man plötzlich lautere Stimmen aus dem Nebenraum, wo mit dem Wirt über die Zettel im Meckerkasten gesprochen wurde.

Eigentlich hörte man immer nur den Wirt durch die Tür. Wenn Gäste selbst etwas lauter wurden, so hörte man dann doch den Wirt um so lauter. Manchmal auch einige Gäste, die die Meckerzettel geschrieben haben und sich vergeblich bemühten, dazu etwas zu erklären. Er nahm sich scheinbar nie ausreichend Zeit zuzuhören. Er donnerte ab und an mit der Faust auf den Tisch. Es war zu hören "wenn hier jemand auf den Tisch haut dann bin ich das. Das ist schließlich mein Tisch!"

So geschah es, dass eine an sich gute Idee plötzlich vom Wirt herangezogen wurde um Gäste zu maßregeln, wie sie sich denn erdreisten könnten in seinem Lokal etwas an dem Personal zu bemängeln.

Vermutlich war er etwas übermütig, denn die Gäste die das Lokal betraten rangen ja immer um seine Aufmerksamkeit und nichts war schöner als von ihm auch noch die Hand geschüttelt zu bekommen. Auch gab es an manchen Ecken ein großes Hallo, wenn er mitten in der Öffnungszeit sein Lokal betrat. Das alles freute ihn sehr. Um so mehr stieß ihm dann natürlich auf, wenn jemand sich beklagte dass ihm der Teller vor dem Aufessen entzogen wurde oder Messer und Gabel weggenommen wurden.

Eines Tages prangte auf dem Meckerkasten: "Es wird sofort zu Ihrer Zufriedenheit geantwortet. Wenn dem nicht so sei, halten sie die Klappe und reden nicht weiter drüber".

Einer seiner Stammgäste machte ihn auf sein überzogenes Verhalten aufmerksam. Es hatte den Anschein, als hätte er verstanden. Vielleicht lag es auch daran, dass er bemerkte, dass manche seiner wertvollen Stammkunden unzufriedener wurden. Man weiß es nicht. Jedenfalls traf er den Entschluss, seinem Personal mehr zu überlassen, schließlich wussten die ja auch von den großen Plänen des Wirtes und fanden sie gut. Genauso wie die Gäste, sonst würden sie ja nicht kommen. Man hatte sogar den Eindruck, dass das Personal wieder aufmerksamer und freundlicher wurde.

Der Wirt stellte sogar neues Personal ein. Einmal in der Woche sollte ein Quiz zur Unterhaltung der Gäste durchgeführt werden. Aber auf keinen Fall dürfe er essen an die Tische der Gäste bringen. Dabei bemühte er sich doch so sehr, dem Chef alles recht zu machen und schon vorher zu erahnen, was denn der Wirt denn so wolle. Also begann er, sich ab und an bei den Gästen mit an den Tisch zu setzen und ihnen Ratschläge zu erteilen.

Teilweise verbesserte sich die Stimmung um ein Weiteres. Manche Gäste wirkten allerdings etwas vergrämt, wenn sie gut gemeinte Ratschläge ernst nahmen. Dass die Qualität der Hauptgerichte abnahm störte nicht weiter. Manche der Gäste waren übertrieben ausgedrückt mit Brot und Spielen ja nun schon zufrieden.

Im Zuge dessen, dass er dem Personal mehr überließ, kümmerte sich der Wirt um seine wesentlichen Aufgaben und machte sich daran, den bröckelnden Putz von der Decke zu entfernen. Wenn das schon getan ist, so dachte er offensichtlich, kann man die Decke auch gleich neu streichen. Dummerweise hat er sich in der Farbwahl vergriffen.

Aber da er ein sehr gewissenhafter Mensch war, gab er sich alle Mühe, die kleinen Dellen an der Decke zu entfernen.

Ab und an kümmerte er sich zwischendurch um den Meckerkasten. Sein Personal liess längst die Finger davon weg. Sie erkannten sehr bald, dass der Meckerkasten besser Chefsache sein sollte. Sie waren ihm gegenüber als Person mühevoll loyal, dass sie schon ab und an selbst die großen hehren Ziele des Restaurants aus den Augen ließen. Das erschien ihnen viel wichtiger als den Chef ab und an an seine ursprünglichen Visionen zu erinnern, die ja der Grund ihrer Bewerbung damals war. Also nahm sich der Chef die Meckerkiste eben alleine vor und regte sich manchmal sehr darüber auf, wenn es doch tatsächlich Gäste gab, die auch seine Vision zwar teilten, aber oder deswegen immer wieder klagten.

Das Klagen über das Verhalten des Chefs nahm auch immer mehr zu. Und dadurch, dass er sich um die Decke außerhalb der Geschäftszeiten kümmerte, fehlte ihm offensichtlich der Zuspruch und das Händeschütteln der Gäste. Die Aufmerksamkeit wurde viel zu sehr dem Personal zu teil und es war irgendwie auch zu leise. Das konnte ja nicht mit rechten Dingen zugehen.

Also legte er vorübergehend den Pinsel erst mal wieder zur Seite und kümmerte sich mal wieder um die Hygiene in seinem Restaurant. Etwas Unerwartetes trat ein. Bei einigen blieb das Händeschütteln aus und einige schauten mürrischer, als er wieder stärker präsent wurde.

Er entschloss sich also, entgegen seiner ursprünglichen Vorsätze mehr Präsenz zu zeigen und sich um die Hygiene zu kümmern.

Also begann er den Gästen wie früher nicht nur mitten im Essen das Besteck blank zu polieren. Nein. Manchmal nahm er jetzt auch Messer und Gabel weg und reichte den Gästen stattdessen für das saftige Steak einen Löffel. Dass die großen Stücken den Gästen damit im Magen lagen kümmerte ihn nicht weiter.

Manchmal nahm er auch den Teller vor dem Aufessen weg, denn es hätten ja Spritzer auf den Fußboden fallen können die eintrocknen. Und man weiß ja was sich da für Bakterienherde ergeben können. Also lieber den Teller wegnehmen und eine Woche in den Geschirrspüler damit.

Als Begründung führte er an, er handle ja eigentlich nicht als Wirt. Erschaue nur mal gelegentlich im Sinne des Gewerbeamtes nach dem Rechten und schliesslich könne er auch, was das Gewerbeamt kann. Also verteilte er Bußgeldbescheide an seine Gäste. Besteck blank zu polieren reichte längst nicht mehr aus. So die tiefe Überzeugung des Wirtes.

So langsam wurde es einigen der Stammgäste doch mulmig. Sie sahen, dass Meckerzettel nicht mehr halfen. Ab und zu fanden sie Papierklümpchen im Gastraum, die der Wirt offensichtlich wutentbrannt zerknüllte und durch die Gegend warf. Wenn man sie aufhob und entknüllte sah man, dass es Meckerzettel waren. Scheinbar traf die ein oder andere Papierkugel auch Gläser in der Bar, denn ab und an lagen mal Scherben im Gastraum. Das Personal verlor langsam die Lust, sie wegzufegen, was sie bis dahin bei Ungeschicklichkeiten ihres Chefs natürlich gerne mal machten.

Langsam merkte unser Stammgast, dass andere Stammgäste sang- und klanglos nicht mehr zu sehen waren. Die Spieltische für geselliges Beisammensein wurden mehr. Wer spielt der meckert nicht, weil er ja auch nichts mehr isst. So seine Überlegung.

Die Zahl der Tische für die Gäste für die einstmals exquisiten Speisen wurde weniger. Auch nahm das Speisenangebot ab und statt Trüffelpastete fand sich nur noch Schweinesülze mit Bratkartoffeln in der Karte. Das Salz in der Suppe fehlte auch. Ab und zu auf der Tageskarte mal eine Pastete. Wenigstens die hatte der Koch mit viel Liebe zubereitet. Aber das war es auch schon.

Eines Tages, wurde dem Gast, von dem hier die Rede ist, gleich zu Beginn seiner Nahrungsaufnahme der Teller mal wieder weggezogen wurde, weil dem Wirt offensichtlich ein Räuspern missfiel (Achtung, es hätte ja auch ein krankhafter Auswurf sein können, dachte sich der Wirt ist seinem überhasteten Hygienebemühen).

Der Gast dachte sich, dass es jetzt langsam reicht. Er hatte den schleichenden Veränderungen zugesehen und ab und an auch mal einen Meckerzettel geschrieben. Er fand seine auch zerknüllt rumliegen.

Lange genug dem Koch Rezeptvorschläge gemacht als es noch im Fokus des Restaurants stand, lange genug gewartet, auf Besinnung des Wirtes gehofft.

Er fühlt, er hängt zwar immer noch an dem Lokal, aber außer einem Coffee To Go und für Anschläge am schwarzen Brett für Gäste gleich am Eingang wird er dem Restaurant zukünftig besser fern bleiben.

Bei der Gelegenheit kann er sich ja immer mal wieder seinen Eindruck von der Entwicklung holen. Den Eindruck ob die Speisekarte wieder die alten Speisen verspricht, das Personal freundlicher, motivierter und eigenständiger wird, der Wirt im Büro seiner eigentlichen Organisationsarbeit nachgeht anstatt Gästen die Teller wegzureissen. Mit einer wieder qualitativ wertvollen visionären Speisekarte werden sicherlich auch wieder die Essplätze den Spieltischen weichen. Einige der alten lieb gewordenen anderen Stammgäste wird man vielleicht auch mal wieder sitzen sehen.

Der alte Stammgast geht und nimmt seinen Mantel, den er so bald sicherlich nicht wieder in dem einstmals aufstrebenden Restaurant hinhängen wird, um dort zu verweilen.

2

Ich hab das alte Template entsorgt, nun ist eines installiert, welches mit einer festen Breite fährt, und so sieht es nun aus:

wip

Flexible Weiten finde ich bei heutigen Webdesigns grundsätzlich schlecht, ganz einfach weil die heutigen Monitore so breit sind, dass man da locker zwei bis drei Seiten DIN A4 drauf unterbringen kann. Wenn aber das Auge zu lange Zeilen lesen muss, dann verirrt es sich oft und es erschwert ihm stark unnötigerweise den Lesefluss. Eine Weisheit, die im Zeitungsdruck schon lange bekannt ist, denn nicht umsonst sind genau deshalb fast alle Printmedien mehrspaltig gesetzt! Das Template sehe ich noch nicht ganz als der Weisheit letzter Schluss an, aber es kommt dem, was ich haben will, schon sehr sehr nahe.

Ansonsten bekam's von mir noch einen neuen, griffigeren Namen verpasst, der bisher nicht in Gebrauch war, viel Juristen-Blablabla wie Nutzungsbedingungen und Haftungsausschluss etc., was zum Betrieb absolut notwendig ist, und wächst und gedeiht so vor sich hin.