Boredom of Draenor oder: gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht

Blizzard wollte ja mit seinem neuen Addon “Warlords of Draenor”, das inzwischen bei vielen “Boredom of Draenor” oder auch “Borelords of Draenor” genannt wird, vom Start weg vieles anders, besser und vor allem richtig machen.

Also war die Idee, man schafft eine parallele Zeitlinie und lässt das Gebiet einer der bisher beliebtesten Erweiterungen, nämlich von “The Burning Crusade” vor seiner Verwüstung wiederauferstehen. Dies hatte für viele seinen Reiz, weil TBC von vielen als eines der besten oder gar das Beste Addon bisher angesehen wird, die Meinungen teilen sich da zwischen “Wrath of the Lich King” und dem eben auf.

Blizzard wollte auch das Raiden vereinfachen; früher waren häufig die größten Beschwerden aus dem Raidlager, dass man neben dem Raid zu viel Zeit für Dailies, Berufe und Farmen aufbringen müsste und außerdem das Twinken viel zu lange dauern würde.

Blizzard hat auf all diese Beschwerden reagiert und gewaltige Veränderungen eingebaut:

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Avameet macht Ende des Jahres dicht

Avameet, vormals auch bekannt als Slinside, macht zum 31.12.2014 dicht. Der Macher, Silvio Interflug, baut schon seit längerem an seiner neuen Plattform Gamers.Ai, hat dankenswerterweise noch bis dato die Seite weiter betrieben, aber das Interesse an den Betrieb eben verloren.

Eine Nachfolgeregelung bezüglich der Übernahme kam offenkundig nicht zustande, obwohl es Interessenten nach Interflug gab.

Silvio Interflug empfiehlt allen Benutzern, sich zukünftig bei slinfo.de anzumelden.

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3000

3000

Da bin ich doch gestern glatt 3000 Tage alt geworden - und bemerke es erst heute. Irgendwie verpenne ich in letzter Zeit alle interessanten Ereignisse meines Avatars.

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Gauklertruppen, Showgirls und dergleichen... GÄÄÄHN

In letzter Zeit habe ich in Second Life einige Truppen angesehen, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, irgendwelche tänzerischen Darbietungen zum Besten zu geben, seien das nun irgendwelche Feuertänze, Showeinlagen oder dergleichen mehr. Gähn.

Es ist schön anzusehen und sicher mal was anderes, aber zu Begeisterungsstürmen reißt mich das wahrlich nicht hin. Wieso sollte es das auch? Das, was diese Gruppen darbieten, ist doch in der Regel auf dem freien Markt in Second Life zusammen gekauft, also die Kleider und Tänze und kann von jedem so zusammen gebaut werden, der Zeit und Muße hat. Die Tänze selber wird wohl auch keine dieser Gruppen selber bauen, wenn dann höchstens die Abfolge der verschiedenen Animationen und damit hat es sich denn auch schon.

Die Höhe der eigenen Kreativität ist da doch in der Regel wirklich überschaubar. Also ab und an mal ist es nett, aber begeistern wird mich so etwas niemals wirlich richtig können. Dafür fehlt es dem Ganzen dann doch ordentlich an Fleisch, der zumindest bei mir für eine richtige Begeisterung notwendig ist.

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Die Anstalt: Festung Europa

Ich war heute auf “Terra Nostra” von Nea und Beric unterwegs; als ich mich dort genauer umblickte, da musste ich an die kürzliche Sendung der Anstalt vom 18. November denken, die genau das zum Thema hatte, um was es auf der Installation geht - und die Verlogenheit der EU gnadenlos anprangerte.

Ohne weitere Worte daher:

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Witzischkeit kennt keine Grenzen

Durch Zufall habe ich neulich die 1993 erschienene Satire “Kein Pardon” sehen können. Der Inhalt ist schnell erzählt: Paul Schlönzke (Hape Kerkeling), schüchtern und Mamasöhnchen, wurde mit der Fernsehsendung der Nation “Witzischkeit kennt keine Grenzen” von Kanal 1 groß. Diese Sendung wird vom abgehalfterten und tyrannischen Moderator Heinz Wäscher (Heinz Schenk) präsentiert, der Schlönzkes Held und Vorbild ist. Durch Zufall wird Schlönzke bei Kanal 1 Kabelhilfe und entdeckt so die Wahrheit hinter der biederen und schönen Fassade der Sendung: Wäscher ist ein Tyrann, wie er im Buche steht, der seine Umgebung mit seinen Allüren einfach nur noch nervt, dazu noch jedem Rockzipfel herjagt und von seinem Publikum absolut nichts hält. Schlönzke selber bekommt recht schnell einen unfreiwilligen Karriereschub, indem er den lustigen Glückshasen spielen darf.

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Erneut möglicher DMCA-Mißbrauch bei Mesh-Bodies, diesmal Belleza

Es gibt erneut einen möglichen Fall des Mißbrauchs des Digital Millenium Copyright Acts (DMCA) gegen ein Modelabel in Second Life, diesmal hat es Belleza getroffen. Das Perfide an dieser US-Gesetzgebung ist es, dass es recht einfach ist, gewisse Behauptungen aufzustellen, aber sehr schwer für den Beschuldigten, diese dann aus der Welt zu schaffen.

Die Nachricht im Originaltext:

The Belleza Team has had a DMCA filed against us regarding the VENUS mesh body. We received the email just a short time ago and are sharing this information with the public ASAP so as to keep you all informed.

We intend to take full action against these FALSE claims. We have reason to suspect the culprits behind it are the same people who have been sending constant harassing and threatening messages on our lives for months now. In addition, they have been terrorizing customers in the store as well as griefing the sim with graphic card crashers. All of these recent events have taken place while Tricky is out of the country on vacation, but rest assured he fully intends to shorten his trip and return home to counter all claims.

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Macht und Ohnmacht der Kritik

Ich möchte mich kurz mit einem Satz auseinandersetzen in Bezug auf die Schließung Victorias, nämlich diesem hier:

Man hat die ganze Sache dort schon so tot geredet, das man es mehr oder weniger getötet hat.

Ich stelle hiermit fest: auch wenn manche es gerne hätten, da es einige Erklärungen vereinfachen würde, so besitze ich diese Macht nicht. Wer das wirklich und ernsthaft meint, der stellt mich auf ein Podest und überhöht meine Bedeutung und meinen Einfluss drastisch bar jedweder Realität. Kein Kritiker dieser Welt hat einen solchen Einfluss, es gab und gibt genügend Filme, die von Kritikern im Vorfeld rund gemacht wurden und dennoch an den Kassen enorme Erfolge hatten. Umgekehrt übrigens auch, es gab viele hochgelobte Filme, die finanziell einfach nur derbst floppten.

Ja, ich kritisiere desöfteren. Aber bisher hat es noch kein Kritiker alleine geschafft, auch nur irgendeine Gruppe mit einer Kritik alleine zu töten. Wer’s nicht glaubt, der muss nur mal hier im Blog nach den Black Shark Piraten suchen, über die ich im Laufe der Jahre öfters schrieb, genauer gesagt hauptsächlich über ihre Festungsbauten. Das war auch alles, nur nicht immer schmeichelhaft.

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Zur Schließung Victorias

Am 27.11.2014, also den kommenden Donnerstag, stellt Victoria den Spielbetrieb endgültig ein. Dazu möchte ich auch denn noch einige Takte anmerken, da ich bei Fauna gleich Voldemort namenlos genannt werde.

Also: wenn zwei öffentlichkeitswirksame Persönlichkeiten wie Nea und Beric eine Sim aufbauen, diese massiv öffentlich bewerben und betreiben, dann findet sich auf dieser Sim der übliche Kreis ihrer Anhänger sowie neuer Interessierter ein. Man verbindet die Sim und das auf ihr statt findende Spiel dann auch ganz einfach automatisch mit den Gründern. Diesen harten Kern gibt es durchaus, der sowohl in Turmus am Vosk, Neuville als auch in Victoria mit aktiv war als auch sicher einen gewissen Anteil Spieler, der eben in Victoria nur wegen den Beiden dort das Spielen anfing. Solange die Gründer also da sind und Flagge zeigen, solange ist alles mehr oder minder gut.

Wenn denn aber die Gründer eben aufhören, dann sind auch viele dieser Anhänger sehr schnell wieder fort und damit wird es denn für die Nachfolger schon sehr schwer, die entstandenden Lücken in der Gemeinschaft plottechnisch als auch einfach zahlenmäßig wieder auf zu füllen. Oft ist es so, dass man den Gründern eine gewisse, gute Qualität des RPs zubilligt und auch der Geschichtsentwicklung, dann aber den Nachfolgern häufig dies nicht zugesteht, es gleich tun zu können und lieber einfach geht, anstelle es zu probieren.

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An alle, die gerne per Teamspeak, Skype&Co. kommunizieren: kauft euch endlich mal ein gescheites Headset!

Ich bin in letzter Zeit wieder häufiger im Skype und Teamspeak unterwegs, und es ist leider so, dass man ab einer gewissen Gruppengröße gerade zu axiomatisch fordern kann, dass es mindestens einen Teilnehmer gibt, der meinetwegen über die in seinem Notebook eingebauten Lautsprecher und Mikrofon kommuniziert. Du Arsch, du Vollpfosten, du Trottel, du Nervensäge!

Denn was passiert, wenn ich ein empfindliches Mikrofon nahe genug an Lautsprecher halte, die den gerade aufgenommenen Ton des Mikrofons wiedergeben? Richtig: es macht ganz böse FIEEEP, weil der neue Einstein das Phänomen der Rückkopplung für sich entdeckt hat!

Wisst ihr eigentlich, wie nervig das ist, wenn man auf einmal euch doppelt hört? Wenn man, weil euer im Notebook eingebautes Ranz-Mikrofon keine gescheite Charakteristik nur eure Sprache aufzunehmen hat, noch brühwarm mitbekommt, was bei euch im Raum so abgeht, welche Musik ihr hört, euer Kind schreit oder gerade der Nachbar vögelt? Aber mal echt, das sind alles Sachen, die keiner hören will noch hören muss!

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