Der Phoenix-Viewer nutzt wegen der Auflagen von Linden Lab keine Emkdu.DLL mehr und kommt mit OpenJPEG 1.3.0 als dafür zuständige Bibliothek daher. Das macht sich im Vergleich zum alten Emerald in einem langsameren Rezzen der Texturen bemerkbar.
Nun ist Phoenix dergestalt umgebaut worden, dass er das Rezzen nur noch mittels OpenJPEG vornimmt, auch wenn LLkdu vorliegen sollte, und sonst gar nicht. Das war eine der alten Forderungen von Seiten Linden Labs an die Emerald Entwickler, ich habe es mit allen möglichen LLkdus probiert, es funktioniert nicht.
Nun kann man mit einem kleinen Trick Phoenix dennoch zu schnelleren Rezzingzeiten überreden. Die Version 1.3.0 von OpenJPEG nämlich ist nicht mehr aktuell und Imprudence kommt mit der deutlich schneller arbeitenden Version 1.4.0.565 daher.
Also lädt man unter Windows sich einfach zuerst Imprudence herunter (z.B. die 1.3.0 RC2) und installiert diesen. Aus dem Programmverzeichnis von Imprudence kopiert man dann die Datei OPENJPEG.DLL in das Programmverzeichnis vom Phoenix-Viewer und startet diesen danach.
Wenn alles geklappt hat, dann sieht man im Menü “Hilfe” unter “Über Phoenix Viewer” folgendes, wichtig ist dabei der farbig eingekastete Bereich:

Wie ich schon schrieb:
Ohne eigene Änderung am Quellcode und eigenes Kompilieren des Viewers geht da gar nichts.naja, ich weiss nicht ob ich das richtig interpretiere: http://www.phoenixviewer.com:3000/projects/phoenixviewer/repository/revisions/153/diff
61 61 //Loads the required “create”, “destroy” and “engineinfo” functions needed
62 62 void LLImageJ2C::openDSO()
63 63 {
64 67 //attempt to load a DSO and get some functions from it
65 68 std::string dso_name;
66 69 std::string dso_path;
aber für mich sieht das schon nach dem richtigen ansatz aus :?