And now for something completely different

Durch Zufall fand ich in meinem Feedreader irgendwo dieses Interview von Ken Jebsen mit Willy Wimmer (CDU), der u.a. parlamentarischer Staatssekretär beim Verteidigungsminister unter Kohl war. Es dauert 90 Minuten und geht um das Thema Europa, Ukraine und die USA, aber vor allem was die USA eigentlich wollen und wieso sich Europa gerade so darstellt, wie es eben ist. Interessant und man wird davon nicht dümmer, außerdem spricht Wimmer Klartext und nicht das übliche, leere Politikerblabla.

4 thoughts on “And now for something completely different

  1. Tharkan

    Tja, schon erstaunlich wie einig sich diejenigen Politiker in der aktuellen Lagebeurteilung in Europa sind. Okay-okay. Ich spreche natürlich nicht von aktiven Politikern, sondern von denen die nicht mehr in Amt und Würden sind. Da ist es dann allerdings egal ob SPD (Helmut Schmidt, Egon Bahr, Gerhard Schröder) oder CDU (Helmut Kohl, Willy Wimmer). Die sind sich erstaunlich einig. Auch völlig aus dem aktuellen Geschehen herausgefallene Journalisten wie Scholl-Latour schlagen in ziemlich die gleiche Kerbe.

    Aber natürlich sind die alle von vorgestern und haben überhaupt keine Ahnung. Zumindest wenn man unseren aktiven Politikern zuhört. Alles ist rosa, die USA sind unsere besten Freunde und niemand will Krieg (Ausser Gauck und noch so 2-3.000 andere Entscheidungsträger in der Welt).

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    1. Bartholomew Gallacher

      Oh, Gauck hat durchaus Fans - so wie Zbigniew Brzezinski. Das ist der ehemalige Sicherheitsberater von Jimmy Carter und Schachspieler im Kalten Krieg, der einen Großteil der amerikanischen Außenpolitik durchdacht hat. Der findet Gaucks Ruf zu den Waffen dufte!

      Seinen Twitteraccount mal lesen lohnt auf jeden Fall: https://twitter.com/zbig

      Und auch sonst, was er zu sagen hat, da weiß man dann nämlich, woher das mit der Ukraine kommt.

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      1. Tharkan

        Wenn Dich das weitergehend interessiert empfehle ich Dir Halford Mackinder. Die sogenannte Heartland-Doktrin ist nämlich nicht auf dem Mist von Brzezinski gewachsen, sondern weitaus älter.

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        1. Bartholomew Gallacher

          Interessant, manchmal sind doch die ältesten Ideen auch mit am langlebigsten in der Politik.

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