Weil "Lalalalalala" so schön war grub ich auf Youtube noch ein wenig weiter und fand dieses Video aus dem Jahr 1978, in dem Bud Spencer in der legendären Sendung "Am laufenden Band" von Rudi Carrell zusammen mit Dieter Krebs die Kandidaten vor Aufgaben stellte. Das besondere an dem Video ist dabei, dass Spencer Deutsch spricht und man seine Originalstimme hört, er hatte vier Jahre lang in Deutschland studiert gehabt. Er reißt sogar einige Witzchen.

Anyway, here we go:

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Mir ist danach mal wieder ein Fass aufzumachen, der heutige Aufreger des Tages sind dabei Mambas.

Mambas sind - wir erinnern uns - ein Stamm von Menschenfressern, die in den Dschungeln um Schendi herum leben. Es ist von ihnen nur sehr wenig bekannt, was einfach bedeutet, dass sie für Norman nur ein unwichtiges Füllmaterial bestenfalls über einige Seiten sind, dem er sonst keine weitere Beachtung schenkt, also nicht mehr und nicht weniger als ein unbedeutender Hirnfurz. Bei der Konstellation ist es anzunehmen, dass es ein Stamm Eingeborener ist, wie zum Beispiel die Yanomami im Amazonas. Mamba wird man nicht einfach so durch Feilen seiner Zähne, wie es manche Spieler gerne zelebrieren, sondern man wird als solcher geboren.

Bekannt ist, dass sie Menschen fressen, spitz angefeilte Zähne haben und auch ihre möglichen Opfer gerne in Fallen locken. Viel mehr ist es nicht.

Ja, es ist damit ohne Frage eine Rolle aus den Büchern, aber eine solche, von der so wenig bekannt ist, dass man sie quasi selbst logisch weiter entwickeln muss, damit es Sinn macht. Viele leben das Mambadasein als eine Art Kampfverband, in dem Frauen und Männer gemeinsam Städte angreifen. Tja, was soll man mit solchen Angreifern im Falle eines Siegs denn machen? Eigentlich ist es schon unmöglich, dass sie größere Städte überhaupt erfolgreich angreifen und wenn sie denn als Menschenfresser erkannt werden - aber als solche kennt man sie sicher nur begrenzt auf Gor - ist die Art des Umgangs auch sehr einfach: Tod.

Brechen können wird man sie ja kaum und wer will ständig einen Sklaven um sich herum haben, der schon Menschenfleisch aß? Alles in allem ist es so eine Rolle mal wieder, die im Lagerleben alleine und unter sich sehr wohl möglich sein kann, da ist es wie mit den Pani, aber die Interaktion mit dem Rest von Gor bis auf "Wir locken unser Opfer des Tages in die Falle und verspeisen ihn" dürfte doch sehr begrenzt sein. Es wundert mich daher nicht, dass viele momentan wenig im normalen Spiel mit Mambas anfangen können. Meine Phantasie hält sich da jedenfalls auch arg in Grenzen, wenn sie mal wieder Städte angreifen.

Heute: verbieten wir doch einfach mal Voice auf Gor-Sims. Eine gute Idee, aber durch Teamspeak, Skype&Co. nicht machbar. Wer es nutzen will, der nutzt es und zieht so Vorteile im Kampf. Überprüfen kann es sowieso direkt keiner.

Daher: gut gemeint, mehr aber auch nicht.

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Das habe ich heute zwar nicht gesucht, aber durch Zufall gefunden und wollte es schon lange mal wiedersehen, eine Chorszene aus dem Film "Zwei wie Pech und Schwefel" mit Bud Spencer und Terence Hill, sogar auf Deutsch, bitte sehr. Übrigens ist die Filmmusik von deren Filmen generell sehr gut, wer da auf Youtube sucht, findet so einiges.

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Wir alle kennen das doch: wer viel einkauft oder unterwegs ist, wird nach dem Betreten von Shops, meistens schon Sims mit diversem Gruscht regelrecht zugemüllt. Seien es Landmarken, Notecards, Gruppeneinladungen, man bekommt alles mögliche, immer und immer wieder und es nervt einfach nur. Lesen tue ich diese Sachen sowieso nicht mehr, sondern klicke es einfach nur noch weg.

Wieso sollte man diese Arbeit nicht den Viewer direkt für einen erledigen lassen können? Das sollte doch recht einfach machbar sein und wäre eine große Erleichterung für uns alle, so meine Idee, fast schon ein Killerfeature in meinen Augen, das das In World Erlebnis für viele stark aufwerten würde.

Also habe ich mich hingesetzt und im JIRA von Phoenix das als neue Feature-Idee für Firestorm unter dem Key #FIRE-527 eingereicht. Mal schauen, was daraus werden wird, ich bin ja gespannt...

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Das Problem

Wir alle kennen das doch in Second Life: man hat inzwischen Speicherplatz ohne Ende, aber aus verschiedenen Gründen kann man nach wie vor den Cache (also Zwischenspeicher) des Viewers maximal auf 1 GB einstellen und danach ist Feierabend. Dieser Speicher ist dabei auch schneller voll, als einem lieb ist und da viele von uns häufig den Cache auch bei diversen Problemen löschen, wird sein ohnehin schon geringer Nutzen nur noch mehr geschmälert, ohnehin funktioniert er auch sonst nicht besonders gut. Gerade bei den heutigen Speichermonstern sollte es ohne Problem möglich sein, z.B. 10-20 GB an Speicherplatz für Texturen einzustellen, bisher geben das alle Viewer aber nicht her.

Die Idee

Im Internet sind Proxy-Caches ein alter Hut, eine ausgereifte Technik und kostenlos verfügbar. Ein Proxy-Cache - wir benutzen hier dabei die Software Squid 2.7 - ist nichts anderes als ein zwischen dem eigenen Rechner und Internet dazwischen geschaltetes Programm, das anstelle des Viewers die Texturen herunterlädt und lokale Kopien in einer geeigneten Struktur auf der Festplatte anlegt. Ist erst einmal eine Textur lokal auf der Festplatte gespeichert, dann wird sie direkt von der Festplatte gelesen und nicht mehr erst mühselig aus dem Internet geladen.

Früher war dies übrigens schlecht möglich, seitdem aber Linden Lab als Standardtransportprotokoll für Texturen das altbekannte HTTP, mit dem auch jede Webseite arbeitet, eingeführt hat ist dies recht einfach machbar.

Die Lösung

Die aktuellen Phoenix-Viewer erlauben die direkte Angabe eines Proxy-Caches. Wer also Phoenix ohnehin nutzt, der kann dies recht einfach aktivieren, hier in dem Beispiel beschreibe ich die Installation unter Windows ab XP.

Ein Problem bei der Sache ist, dass Linden Lab für den Aufruf derselben Textur in der URL auch den Simnamen vorkommen hat. Man muss also den Squid dazu bringen, dass er für jede Textur intern dieselbe URL (Adresse) speichert, damit es auch wirklich gut funktioniert. Dafür bedarf es eines Features namens storeurl_rewrite, das nur in Squid bis Version 2.7 verfügbar ist. In aktuelleren Versionen mit einer 3 davor ist es nicht vorhanden und daher sind diese für diesen Zweck unbrauchbar. ...continue reading "Anleitung: wie man den Phoenix Viewer mit dem Squid-Cache betreibt"

Mir sind zwei Sachen dieses Wochenende aufgefallen: zum Einen nimmt die Mehrheit der Menschen wenn etwas während eines Raids schief geht erst einmal mit einer interessanten Selbstverständlichkeit an, dass der Gegenüber betrügt. Ja, da kommen auf einmal noch ein paar Leute dazu? Sicher, die wurden per IM geholt, gar keine Frage! Auch wenn es dafür eine plausible Erklärung gibt, nene, das sind totsicher IMs gewesen, weil man kennt den Schwippschwager des Opas des Bäckers des Anführers und der weiss das! Man liegt nach einem Kampf mit denen? Kann ja gar nicht sein, wie sollten die einen sehen, da wurden sicher Alphatexturen ausgeschaltet und überhaupt, so gut wie der traf ist es doch sonnenklar, dass er cheatet, denn so gut kann keiner sein, darf keiner sein!

Irgendwie liegt in dieser grundlegenden Geisteshaltung der Hauptgrund für OOC-Drama und daher wird CM-Kampf niemals dramenfrei sein, im Gegenteil.Vermutlich ist es auf dem Fußballplatz nicht anders, nur dort hat man auch einen Schiedsrichter, der Autorität hat, im RP fehlt das weitestgehend.

Eine weitere Beobachtung betrifft dabei die bloggenden Talunas, nun Panthers der Wakanda: irgendwie vermissen da manche die Konsequenz der Handlung und beklagen das Fehlen der Männer. Panther ist und bleibt eine schwierige Rolle, das wissen die genau so gut wie ich, und RP ist erst einmal immer ein freiwilliges Angebot, auf das keiner eingehen muss, wenn er nicht will. Ehrlich gesagt dürfte es vielen Männern auf den Keks gehen, wenn sie ständig immer nur hören müssen, wie denn echte Kerls[tm] sich in den Augen von Panthern zu verhalten hätten und was macht man dann als fauler Sack?

Richtig: man (ver)meidet es, man kann sich entweder die missgelaunte Kakophonie anhören oder aber stressfreier in derselben Zeit einfach Spaß haben. Die Diagnose jedenfalls sieht für mich nach einem mittelschweren Lagerkoller aus, nur werde ich sicherlich nicht diesmal wieder so eine Kampftruppe aus der Wundertüte anführen und dort für Unterhaltung sorgen.

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Heute habe ich mal wieder ein ganz unsinniges Limit im Profil einer Panther (oder sowas ähnlichem) gesehen:

Kein Collar -> no Collar, lieber sterbe ich als das ich mich collarn lasse!

Ja, warum ist sie dann auf Gor und sogar noch eine Panther? Das sind genau die Art von Limits, die ich im Zweifelsfall ganz gepflegt ignorieren werde und fertig. Wer nicht damit leben kann, dass eine Panther u.U. mal im Collar landen könnte, der sollte so etwas erst gar nicht spielen und fertig, Problem gelöst.

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Momentan ist ja in der Bloggeria die große Jammerwelle ausgebrochen. Alles ist schlecht, alles nur arschig, früher war sowieso alles besser und auch ansonsten scheint es nur noch von hirntoten Zombies und Scheintoten bevölkert zu sein. Halleluja!

Meine Fresse, da frage ich mich wirklich, was ich falsch mache, denn irgendwie berührt mich das gar nicht. Ich bin seit August 2010 mit Belnend in einer netten Gruppe, da gut integriert und meistens komme ich da inzwischen wieder kaum von der Sim runter, denn so tobt da gerade das Leben. Ich habe - ja, man mag es kaum glauben! - tatsächlich RP und auch dann, wenn ich da bin und ansonsten auch, und was noch wichtiger ist: ich habe meinen Spaß daran.

Wenn ich über etwas reflektiere, dann fülle ich das ins Blog, wenn ich spiele, spiele ich, da wird nicht groß diskutiert sondern mehr gemacht und fertig. Damit bin ich bisher sehr gut gefahren.

Scheinbar haben aber viele, werte Kollegen momentan den Megafrust, denn entweder beklagt man mal wieder den Status Quo von Gor an sich oder den ach so weichgespülten Zustand in SL, als da in loser Folge und recht aktuell wären:

Mhmh, also irgend etwas mache ich da wirklich falsch momentan, denn ich habe genug zu tun und da kommen solche Gedanken erst gar nicht mehr auf.

Aber solche Klagelieder - auch ich stimmte sie ja schon an - gibt es periodisch wiederkehrend immer wieder und vor allem die Personen wechseln, aber die Inhalte sind immer dieselben. Glaubt ihr nicht?

Bitte sehr, lest mal das hier von Terry Mulligan zum Thema "KuschelGor und der Sittenverfall", der Artikel wird bald vier Jahre alt. Na, dämmert's? Die Parallelen sind doch stark.

Also, werte Gemeinde: noch einmal gut durchgejammert und dann macht euch einfach wieder ans Spiel, es sollte ja jetzt wieder fluppen wie nix. 8)

Und an den Rest: wo man mit Leidenschaft dabei ist, kommt so etwas eben auch mal vor, man sollte es nicht zu ernst nehmen. 🙂

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Die ganze Bloggeria scheint sich momentan ja um die üblichen Standardthemen zu drehen, bei mir war es der Frauenüberschuss in einigen Gruppen, bei Zeusel ist es "Das, was da gespielt wird hat mit Gor nicht mehr viel zu tun und ist viel zu weich", während bei Leandra das Thema der Stunde "Wo sind all die harten Männer hin?" zu sein scheint.

Bei einer privaten Diskussion kam mir aber eine für mich doch neue Erkenntnis zu dem Thema "Warum spielen eigentlich so viele Männer so gerne eine Panther?" Meine bisherige Erklärung war gewesen: weil die Rolle der Frau auf Gor im Vergleich zum Manne vielfältiger ist.

Die neue Erklärung lautet nun: weil in Wirklichkeit doch recht viele Männer, die so auf Gor unterwegs sind, doch leicht devote Neigungen haben und da passt dies Rollenbild ihnen besonders gut ins Konzept, denn ein Kajirus als Rolle ist mal so richtig bah und als freier Mann hat man quasi die Naturdominanz auf Gor dank Norman ja eingebaut und das erwarten dann auch alle von einem dementsprechend.

Es kann auch sein, dass es schon ein alter Hut ist, für mich jedenfalls war es ein interessanter Aspekt.