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Generation Vodafail

Ich habe vor kurzem meinen Mobilfunkanbieter gewechselt und bin von Congstar (T-Mobile, eben die Billigmarke der Telekom) zu Vodafone gewechselt. Früher war es ja meistens so, dass sich beide Netze nicht viel gaben und mal das eine, mal das andere die Nase vorne hatte. Dazu kam, wenn ein Netz gerade besonders viel Smartphones aufnehmen musste als Neukunden, musste mal der eine, mal der andere eben strampeln und sein Netz ausbauen.

Nun sollte man ja meinen, dass Vodafone nach der unmöglichen Kampagne „Generation Upload“ im Jahre 2009 aus ihren Fehlern gelernt haben. Welch Irrtum! Ich selber habe eine Datenoption von 200 Mbyte/Monat. Das macht mir weniger was aus, wichtig ist für mich aber, dass das Telefon auch mit Drosselung noch halbwegs brauchbar ist. Es gibt ja so Tricks für unterwegs, wie das möglich ist, mein Favorit unter Android ist dabei eindeutig „Opera Mini“, weil der mit einer sehr guten Webseitenkomprimierung daher kommt, wenn man sie denn einschaltet.

Ja nun diese Hoffnung erwies sich als Fehler. Vodafone nämlich besitzt die Frechheit, die Geschwindigkeit des Datentarifs nach erreichen des Limits auf 32 kbit/s Downstream und 16 kbit/s Upstream zu drosseln. Das ist einfach nur noch sowas von unterirdisch, da könnte ich glatt kotzen. Und der Tarif, bei dem sie dann höher drosseln, benötigt 1 Gbyte Monat und ist deutlich teurer. Aha. Und wenn man zusätzlich Datenvolumen dazu bucht, dann verfällt das bei Nichtgebrauch am Ende des Buchungsmonats automatisch!

Hallo Vodafone, ihr habt wohl noch nicht den Knall gehört! Es gibt auch im Bereich des Mobilfunks noch so etwas wie Wettbewerb und eure Konkurrenz ist euch in dem Punkt einiges voraus, selbst die Telekom drosselt „nur“ auf 64 kbit/s herunter! Nehmt euch mal gefälligst an denen ein Beispiel!

Unfassbar, sowas… Vodafone? Einmal und nie wieder!

Der Slink Mesh Body ist ab sofort verfügbar

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Ab sofort gibt es bei Slink den oben gezeigten Mesh Body zum Kauf. Damit dürfte dann wohl endlich Schluß sein mit den diversen Nahtstellen an den diversen Attachments, wenn der komplette Körper aus diesem neuen Mesh besteht.

War es ein Fehler von Linden Lab, die Entwicklung von Opensimulator zu dulden?

Es gibt ja manche Leute, die es als einen der Kardinalfehler in den Geschäftsentscheidungen von Linden Lab der letzten Jahre ansehen, dass sie die Entwicklung von Opensimulator geduldet und nichts dagegen getan haben.

Zunächst einmal hätten sie wohl sowieso nicht viel dagegen unternehmen können, denn wer selber seinen Viewerquellcode und damit alle Protokolle offenlegt, der muss auch damit rechnen und nimmt dies in Kauf, dass die Serverkomponente nachgebaut wird. Gut, im Falle von Opensimulator gab es schon vorher die Bibliothek für die Second Life Protokolle durch Reverse Engineering, aber die Veröffentlichung des Viewerquellcodes 2007 gab dem ganzen einen gehörigen Schub.

Und selbst wenn Linden Lab etwas dagegen hätte tun können – was hätte es gebracht?

Damit Opensimulator wirklich Linden Lab gefährlich werden könnte, müsste es massiv an der Benutzerbasis von Second Life knabbern und Landmasse abziehen, und das seit Jahren.

Hat Opensimulator das aber getan? Nein. Opensimulator ist eine Nische in der Nische, hauptsächlich ein Sammelbecken der mit Second Life Unzufriedenen, die sonst eben ganz weg wären und ist Second Life zu keinem Zeitpunkt auch nur in die Nähe einer Gefährlichkeit gekommen und wird es auch so schnell nicht werden.

Von daher kann sich Linden Lab beruhigt in seinen Sessel hocken und sich den Luxus erlauben, Opensimulator komplett zu ignorieren, denn ob es nun Opensimulator gibt oder nicht, hat für den Betrieb von Second Life keinen wirklichen spürbaren Einfluss.

Linden Lab arbeitet an einer neuen, virtuellen Welt

Da ich das bisher komischerweise noch nicht in der deutschen Blogosphäre gelesen habe, eben nun hier: Linden Lab arbeitet nach eigenen Aussagen an einer neuen, virtuellen Welt (oder nennen wir es Plattform).

Diese soll closed source sein, und viele der Fehler von Second Life beheben. Das bedeutet nicht das Ende von Second Life, sondern beide Plattformen werden lange Zeit parallel existieren. Ein Import der Daten von Second Life in diese neue Welt ist nicht vorgesehen und mit einer Beta irgendwann im Jahr 2015 zu rechnen. Die Mehrheit der Programmierer Linden Labs würde inzwischen an dieser neuen Welt arbeiten, außerdem stellen sie gerade zusätzliche Programmierer ein.

In Sluniverse gibt es dazu einen inzwischen sehr langen Thread, in dem sich auch Ebbe Altberg bereits mehrfach dazu geäußert hat, auch hat er diese Meldung offiziell bestätigt. Ein Ziel der neuen Plattform wird definitv auch die Möglichkeit sein, sie mit mobilen Geräten benutzen zu können.