Kategorie: Personal

Stirb langsam, Kupplung!

Neulich war ich einmal mit jemanden als Beifahrer unterwegs, und es war doch wieder ziemlich interessant, was man in mancher Fahrschule für einen Mist lernt, der dann bei vielen unreflektiert jahrelang im alltäglichen Lenken eines Autos leider Bestand hat.

Worum es geht? Nun, um den allseits beliebten Film „Stirb langsam, Kupplung!“, der vielerorts in Deutschland zu tausenden, wenn nicht noch mehr, in unschuldigen Automobilen alltäglich stattfindet.

Viele lernen es in der Fahrschule so, ich übrigens damals auch: wenn man vor einer roten Ampel wartet, dann tritt man solange bei weiterhin aktivem Motor das Kupplungspedal und legt bereits den ersten Gang ein, um zügig losfahren zu können.

Und das ist der Fehler. Warum? Weil die Kupplungsscheibe eines Automobils ein Verschleißteil ist, je länger man das Kupplungspedal tritt, desto länger setzt man sie also total unnötigem Verschleiß aus.

Wie macht man es also richtig? So: Kupplung kurz treten, Gang raus, Fuß von der Kupplung und auf die Bremse treten. Wenn man dann anfahren will, dann Kupplung treten, Gang rein und los fahren.

Spruch des Tages

Folgende, uralte Weisheit sollte man sich ausdrucken und eingerahmt über’s Bett hängen:

Whiners don’t quit – quitters don’t whine.

Es bestätigt sich eben doch immer und immer wieder tägliich auf’s Neue…

Blaupausen der Propaganda

1928 schrieb Lord Arthur Ponsonby in seinem Buch „Falsehood in Wartime“ („Lügen in Kriegszeiten“) die Strukturelemente von Lügen und Propaganda nieder, die er im ersten Weltkrieg beobachtete.

Dabei kamen zehn Punkte heraus, als da wären:

  1. Wir wollen den Krieg nicht.
  2. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung.
  3. Der Führer des Gegners ist ein Teufel.
  4. Wir kämpfen für eine gute Sache.
  5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Mitteln.
  6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich.
  7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners hingegen enorm.
  8. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache.
  9. Unsere Mission ist heilig.
  10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, der ist ein Verräter.

Dass das leider damals wie heute noch immer aktuell ist, kann man wunderbar an der aktuellen Murksberichterstattung über die Krise in der Ukraine beobachten. Die meisten deutschen Medien, die etwas auf sich halten, darunter solch ehemalige Größen wie der Spiegel, verbreiten nur noch übeleste Propaganda. Da wird nicht mehr recherchiert, sondern nur noch den Vorurteilen gefröhnt.

Und das Ergebnis ist, wenn in manchen Zeitungen dann Leserkommentare zu Berichten möglich sind, die Meinung der Leser sehr stark von der der Schmierfinken abweicht, und diese nicht verstehen wollen oder können, wieso das so ist. Meistens wird dann noch den Schmierfinken ordentlich eingeschenkt und ein richtig doller Flamewar ist im Gange.

Dazu kommen noch Nebenkriegsschauplätze, wie meinetwegen die Freundschaft zwischen Gerhard Schröder und Wladimir Putin. Was, bitte, geht das die SPD und auch sonst wen überhaupt an, mit wem Schröder da verkehrt? Der ist nicht mehr im Amte, er ist da niemandem Rechenschaft schuldig, der kann da doch tun und lassen, was er will. Aber ne, ist ja der neue Paria Rußland, also mal alle schön druff. Und das ist der einzige Grund, warum.

Monkey Island II mal anders

Das hier ist leider kein fertiges Produkt, sondern „nur“ eine von einem Fan erstellte Demo, wie denn Teile von Monkey Island II mit der Cryengine realisiert aussehen könnten. Es ist fünf Jahre alt, aber das Ergebnis beeindruckt finde ich bis heute.