Ich habe mich gestern mal mit einigen alten Goreanern über die Lage der Nation unterhalten, weil sonst nichts weiter anstand. Es ist ja nach wie vor so, dass ich meine die Polarisierung der Lager Kampf<>RP immer stärker spüren zu können, der Graben wird immer größer und schwerer zu überbrücken, dazu kommt einfach die schwindende Spielerbasis. Es kommen weniger wirkliche Neulinge nach, und im Vergleich zu früher sind die Gruppen meistens kleiner geworden. Das, was die Panthertribes schon länger spüren, nämlich dass es schwer wird mehr als fünf Hanseln dauerhaft halten zu können, erreicht auch so langsam nach und nach die weiteren Gruppen. Soweit, so gut, nicht wahr.
Neu in dem Gespräch aber war ein Aspekt, nämlich dass wenn es vermeintliche Neulinge im Spiel gibt, das meistens nur noch Alts von alten Spielern seien. Alts, die häufig deswegen gemacht worden sind, weil der Hauptavatar einfach so verbrannt ist, dass der im RP kein Bein mehr auf die Erde bekommt – und der Alt meistens dann auch nicht auf Dauer, denn ändern tun diese Vögel ihr Verhalten selten und so kommt doch sehr flott heraus, welcher Wolf sich da im Schafspelz gibt.
Und wenn ein Alt denn wirklich mal richtig neu auf Gor ist, dann würde es ihm oft an Intelligenz bzw. Stringenz der Umsetzung des Settings mangeln. Oder drastischer gesagt: das, was als wirklicher Nachwuchs noch heranwächst ist oft um Längen sagen wir mal beliebiger als die alte Generation, die teilweise schon gegangen ist.
Also alles wie gehabt fast zappenduster – oder auch nicht? Wie seht ihr es denn, ist der wirkliche Nachwuchs auf Gor denn brauchbar oder meist mehr unter „ferner liefen“, weil weiß alles besser, kann alles besser und lernen muss man sowieso nichts?