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Die legendäre Sleenipedia, live und in Farbe!

Endlich! Die legendäre Sleenipedia ist ab sofort auch in Deutsch kostenlos erhältlich! Unter der Adresse http://www.dersleen.com/ gibt es absofort nach dem Motto „Der Sleen – Zitatör und Rollenspieler“ frische Gorhäppchen vom bekennenden „Setting-Nazi“ zur geistigen Verdauung serviert.

Im ersten Artikel beleuchtet Sleen die Botanik der Sim Fellglanz, also En’Kara und hat darin sein erstes Beispiel gefunden, was er gleich verhackstückt, in einem anderen wird Gor erklärt.

Also ein Blog mit aufklärerischem Anspruch – schauen wir mal, wie er sich noch entwickelt!

An all die Disclaimer-Gläubigen

Hier mal eine kurze Durchsage an all diejenigen die meinen, dass ein selbst kopierter komischer Disclaimer in den Untiefen eures Profils versteckt euch von den Bestimmungen der ToS von Linden Lab befreit, die da lautet: keine Veröffentlchung von Chat Logs ohne Einstimmung des Chatpartners.

Stellt euch mal vor, ihr – ja genau ihr! – lauft durch eine Fußgängerzone und da fällt euch ein auffällig gekleideter Mann in einem T-Shirt auf. Auf diesem steht: „Wer das liest stimmt zu, von mir brutal ausgeraubt zu werden.“ Ihr lest es, er macht es. Ihr zeigt ihn bei der Polizei an und er wundert sich nur, wieso ihr das tut, schließlich habt ihr es gelesen und dem Raub damit ja zugestimmt.

Na, klingelt’s langsam? Glaubt ihr etwa, der käme damit wirklich durch? Nein? Gut!

Linden Lab, Havok, TPVs und Opensim

Linden Lab hat ja mit der Havok-Unterlizensierung angefangen, nichts neues. Diese Viewer dürfen dann nicht mehr nach Opensim verbinden dürfen, weil ganz einfach die Havok-Lizenz Linden Labs selbst nur das Verbinden zum Second Life Grid erlaubt und nicht mehr. Wieso sollte auch Linden Lab dafür Geld ausgeben wollen, dass man damit zur Konkuzrrenz Verbindung aufbauen kann – wenn man es denn überhaupt Konkurrenz nennen kann?

 In einem dazu schon was älteren Artikel von Hypergrid Business ist mir dabei folgender Satz aufgefallen, der doch ein beachtliches und übergroßes Selbstbewußtsein der Autorin offenbart:

To some observers, Linden Lab’s failure to embrace OpenSim and the hypergrid is a sign that the company has lost its original passion and focus.

By isolating itself from OpenSim, the company may be trying to preserve its business model, but at the expense of having a role in the future development of the metaverse.

Auf Deutsch:

Für einige Beobachter ist Linden Labs Versagen, Opensim und das Hypergrid zu umarmen ein Zeichen dafür, dass die Firma ihre ursprüngliche Passion und die ursprünglichen Ziele verloren hat.

Indem man sich selbst derart von Opensim isoliert, mag die Firma so ihr Geschäftsmodell retten, aber das geht nur auf Kosten der Rolle, welche man in der zukünfigen Entwicklung der Metaversen spielt.

Also ich habe schon wirklich lange nicht mehr solchen Mist wie diesen da gelesen. Wenn man das wirklich glauben sollte, was da geschrieben steht dann glaubt man auch tatsächlich daran, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt.

Ja, Second Life funktioniert als walled garden, das stimmt. Aber nach wie vor setzt Second Life die entscheidenden technischen Impulse in der technischen Entwicklung und nicht Opensimulator, die es bis auf das Hypergrid nicht geschafft haben, wirkliche eigene Impulse zu setzen.

Und wenn ich mir dann anschaue, in welcher Schlagzahl Linden Lab gerade Neuerungen wie Path Finding und die grafische Mapping unters Volk bringt, dann bin ich mir ziemlich sicher, das wird sich auch in mittlerer bis längerer Zukunft nicht wesentlich verändern.

SL-Bug des Tages

WEB-4884: wer sein Passwort vergessen hat, der muss drei Nachnamen auf der Webseite zur Sicherheit die passenden Vornamen zuordnen. Da es in SL aber standardmäßig nur noch den Nachnamen „Resident“ gibt, bekommt man als Namensliste dreimal „Resident“ präsentiert und darf dann raten, welche Freunde Linden Lab wohl meint. Wer mehr als drei Leute auf der Freundesliste stehen hat, der hat damit ein ernsthaftes Problem…

Echt – kann man sich gar nicht ausdenken, sowas.