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...und das hole ich hiermit nun nach. So.

baby

Das hier auf dem Bild ist die Isabell, die unbestätigten Gerüchten zufolge in Kasra auch oft nur noch dank meiner Schuld "Rübchen" gerufen wird. Das ist eine Sache, die die Kasraer erfreut und sie dann immer leicht zu nerven scheint. Man sieht sie dabei in einer für sie total untypischen Lage, nämlich mit einem total süßem Kind im Arm, das irgendeine Freundin bei ihr zum kurzzeitigen Aufpassen ablud.

Isabell scheint von Kindern mindestens genau so viel Ahnung zu haben wie eine Kuh vom Tanzen - also gar keine. Macht nichts, umso eifriger wirbt Caius um sie, und als er Isabell mit Kind sah und vor kurzem noch ohne Schleier in Kasra ist es endgültig um ihn geschehen. Er kann es kaum noch erwarten, mit ihr eine neue Familie zu gründen und für Nachwuchs zu sorgen. Ob nun Brompf oder Schackeline ist dabei herzlich egal, Hauptsache Kinder. Nachwuchs. Sowas eben, davon kann man ja nie genug haben und solcher Nachwuchs kann ja nur heiter werden.

Nur scheint Isabell dem ganzen Ansinnen nicht so ganz zu trauen, denn irgendwie kann es ihr immer nie schnell genug gehen zu gehen, wenn Caius denn mal zu ihr kommt. Woran das wohl liegen mag? Das sind sicherlich die schädlichen Einflüsse der Sonne, was sonst auch soll so etwas bewirken können. Naja. Und da sie nun doch nicht Regentin von Kasra geworden ist, ist es ja nun wieder einfacher sie bei den Verhandlungen runter zu bringen.

Aber wer weiß, vielleicht klappt es ja und das Bild da oben wird sich wiederholen. Das wäre doch mal so richtig nett, denn wer kann schon solch einem Kinderlächeln widerstehen? Gar keiner - eben!

Es gibt ja heutzutage für alles und jeden Fashionblogs, auch für Gor ist das schon seit langem üblich. Neu auf meiner Landkarte ist dabei das Blog "Assholes of Gor", also es ist den Arschlöchern gewidmet. Genauer eben Spielern, die sich selbst als solche betrachten/ansehen.

Die Kleidung dabei ist auf technisch hohem Stand und ansonsten völlig Freestyle. Also genau das, was man früher immer den Piratenballertalunterhorden zugestand und nichts anderes eben. Entsprechend sehen auch die Bilder eben aus. Da man heutzutage aber allem ein Etikett aufdrücken kann, kann man hier ohne Probleme das Etikett GE drauf tun für Gorean Evolved. Und dann passt das schon wieder.

So oder so, schaut es euch ruhig mal an, wenn ihr wollt - es schadet ja nichts. Nur mit Gor an sich hat es nunmal absolut Null zu tun, es entspricht eher mehr dem, was man auf mancher BDSM-Sim vermuten würde - nicht, dass die dort so rumlaufen würden. Dafür kenne ich inzwischen selber zu viele solcher Sims...

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Ich greife hiermit ein Thema auf, das schon Blaby bei sich drüben angeschnitten hat: Eventalts. Das Thema an und für sich ist weder besonders neu noch reißt es einem direkt vom Hocker, aber es kann es dennoch in sich haben. Ich mache dabei meinen Post hier bewusst nicht an einer einzelnen Sim/Gruppe fest, da es diese Spielweise schon oft genug in der Vergangenheit gab, so dass sich eine Betrachtung auf der Metaebene lohnt.

Worum geht es dabei eigentlich? Wenn man eine Sim und damit Rollenspielgruppe aufbaut, dann haben viele eben gerne ein oder zwei Plots am Laufen. Plots sind dabei schön und gut, benötigen aber vor allem eines, damit man sie zum Laufen kriegt: eine gewisse Mindestanzahl an Spielern. Was aber macht man, wenn man einen Plot gerne am Laufen hätte aber nicht die Anzahl an Spielern hat? Richtig: dann spielt man sie zur Not eben selbst mit ein oder zwei Alts von sich.

Das klingt erst einmal nach einer guten Sache, aber solche Eventalts haben nicht nur gute Seiten, sondern wollen mit Bedacht eingesetzt werden. Ein Plot lebt ja von Dynamik und Eigenleben. Wenn man aber alle wichtigen Schnittstellen des Plots mit eigenen Avataren besetzen sollte, dann ist das einerseits praktisch, weil man die Richtung in die er sich entwickelt besser beeinflussen kann. Andererseits läuft man so aber auch Gefahr, dass man dem Plot jedwedes mögliches Eigenleben nimmt, wenn man ihn dadurch zu fest in der Hand hat und so sprichwörtlich erdrückt.

Außerdem machen solche Alts es nicht unbedingt für wirkliche, neue Mitspieler einfach, dazu zu stoßen. Warum? Prinzipbedingt, weil der Mensch dahinter natürlich zur selben Zeit nur einen Avatar auf Rollenspielniveau steuern können wird. Was aber, wenn man mal beide Avatare gleichzeitig brauchen sollte? Da muss das dann entweder jemand anders spielen, was nicht einfach ist oder man erfindet ein Spiel. Also alles in allem eben nicht wirklich schön.

Zudem können solche Alts auch bei Außenstehenden den Eindruck entstehen lassen, dass in der Sim die Leute lieber unter sich sind und lieber mit sich selbst spielen und äußere Einflüsse nicht wirklich gerne gesehen werden.

Dazu kommt noch eine ganz einfache Sache: wenn man epische Plots spielen will, dann ist ja ein Punkt daran, der einem Freude bereitet, das Ungewisse. Wenn man aber nun fast alle Avatare, die daran beteiligt sind, selber spielen sollte, geht genau dieses Ungewisse großteils verloren, weil man ja im Grunde schon weiß, wie sich das alles entwickeln könnte oder sogar wird. Man beraubt sich dann damit selber möglichem Spiel.

Was anderes ist es, wenn diese Alts nun wirklich nur kurzzeitig für eine einzelne Veranstaltung, wie einen Markt heraus gekramt werden und man da beispielsweise einen Gaukler und ähnliches gibt. Das ist relativ problemlos und auch schadlos machbar. Sobald aber solch ein Alt beginnt, eine tragende Rolle in einem möglichst fiesen Plot zu spielen wird es schwieriger und nicht mehr so einfach.

Sie sind dann oft ein süßes Gift, das man nur zu gerne nimmt, aber meistens effektiv jedwedes Rollenspiel dauerhaft schleichend abtötet.

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Da ich wieder ein wenig mehr auf goreanischen Sims unterwegs bin, dazu einige Meinungen von mir:

  • es gibt deutlich mehr gut und auch akkurat gebaute Sims wie aus einem Guss,
  • es gibt vermehrt Sims, die sich um BtB und/oder vor allem Rollenspiel an sich bemühen/dieses haben wollen,
  • die Raidfraktion ist inzwischen großteils ins internationale Gor abgewandert, wenn sie konnte, weil im deutschen Gor diese Spielweise immer weniger Anhänger hat,
  • die Anzahl an Spielern, wenn man alle gefühlten Alts mit raus rechnet, ist deutlich geschrumpft,
  • es gibt entweder nur Sims, die episch lange Plots am Backen sind oder aber sich im Heititei-Alltagsspiel üben, aber nur noch recht wenig dazwischen.

Anders gesagt: Gor ist erwachsener und weniger, dafür mitunter aber intensiver geworden, der anfängliche Hype ist definitiv vorbei. Das mag einem gefallen oder auch nicht, aber so sieht es für mich momentan eben aus.

Ach ja und bei den Raidern ist nach wie vor, wenn die Gruppe gut genug organisiert ist, Teamspeak Standard. Was das allerdings in einem Rollenspiel soll, in dem die Menschen des Settings keinerlei Möglichkeiten zur drahtlosen Fernkommunikation haben, ist dabei die berechtigte Frage. Teamspeak ist da ja das Äquivalent zu Helmen mit Funkgeräten oder ähnlichem, also modernem Kriegsgerät

Die einzig logische Erklärung dafür ist diese: alle anderen bescheißen, also bescheißen wir eben auch, damit wir überhaupt eine Chance aufs Gewinnen haben. Und ja, den Einsatz von Teamspeak während eines Raids sehe ich als Bescheißen an, ebenso wie das Abschalten der Alphatexturen auch. Da lasse ich mit mir absolut nicht diskutieren.

Heute habe ich mir mal den Spaß gegönnt, im deutschsprachigen "Imperial Ar" mir in Ruhe die Füße zu vertreten. Es handelt sich dabei um eine alleinstehende Homesteadsim.

Mein Eindruck war dabei soweit: besser kann man es wohl auf einer Homesteadsim kaum bauen. Es ist stimmig, wirkt römisch antik und mindestens so gigantomanisch, wie man es von der größten Stadt auf Gor erwarten kann. Riesige Mauern, Tarntürme, Straßen und Gebäude, was will man mehr und Arer, die auch tatsächlich wie Arer aussehen und nicht irgendein verirrter abgerissener schwarzer Putzfimmel.

Und die Besitzer sind weise genug, dass sie unter Hinweis auf die schiere Größe Ars nicht jeden Mist wie die Stadt im Alleingang einnehmende Pantherstämme oder Piratengrüppchen annehmen. Wunderbar.

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Gähn. Ich habe mir heute mal den Spaß gegönnt, ein wenig Slinfo zu lesen, ganz einfach weil ich es kann, mir langweilig war und mal sehen wollte, was sich da noch tut.

Das Ergebnis: wenig, wenig, verdammt wenig, es ist ziemlich tot. Zu dem Ergebnis kamen ja auch schon andere.

Aber ein Thead im Gorforum dort ist dennoch interessant. Dort vertritt nämlich der Ersteller die These, wenn die IC-Leitung, sei es Ubar, Administrator, was auch immer jeder erlangen könnte, möglicherweise weniger andere Sims gegründet würden und mehr Dynamik entstünde. Naja. Das ist doch etwas sehr gewagt. Die Leute gehen doch nicht, weil ihnen die IC-Leitung nicht passt, sondern weil ihnen wenn gewisse Nasen oder Spielweisen nicht passen und/oder sie was eigenes ausprobieren wollen.

Und gerade in Kasra kann es ja jeder Bürger werden, und wen gab es da nicht schon alles: Teibar, die Galtier, Nasty und ich glaube einen hab ich noch vergessen, es gab auch eine Zeit anfangs, da brauchte man keinen, zwischendurch war es ja auch mal Diktatur.

Interessant fand ich dann aber diesen Satz. Ja, sehr interessant. 

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Der gute Caius hat ja momentan nicht allzu viel zu tun, also was liegt da näher, als ein wenig an seiner Familie zu basteln? Eine schöne Familie ist ja schließlich das allerbeste Ruhekissen und so macht er das eben einfach mal, denn so eine nette Familie wie die Munsters wäre doch recht nett.

Wie schön also, dass er neulich seinem Sohnemann Neal nach all der Zeit wieder begegnet ist. Neal, oder wie er ihn auch gerne nennt "der kleine Neal" (in Anlehnung an den kleinen Nils, oh graus!), ist ihm dabei neulich in Sagheerah in einem Kerker wieder begegnet. Er war total zugekifft und zugedröhnt, nackt in einem Collar, also genau so, wie man sich ein dramatisches Wiedersehen nach all den Jahren nur wünschen kann. Der Grund: der Sohnemann hat im Kandarausch mal eben einfach so eine Festung der Stadt in Brand gesetzt und bis auf die Grundmauern abgefackelt.

In der festen Überzeugung, dass Neal nur all das Schlechte von seiner Mutter geerbt hat und bis auf die fesche Erscheinung nun gar nichts Gutes vom Vater, dazu kommt noch die Tatsache, dass dieser die blaue Kaste willentlich verschmäht hat, um lieber als Sklavenhändler zu arbeiten, will er fortan nun dessen Geschicke wieder stärker lenken und in die Hand nehmen.

Kurz und gut: Neal ist die größte Enttäuschung in Caius' Leben überhaupt. Jetzt, wo er denn noch endlich Zeit hatte, nach ihm zu forschen stellte er fest, dass er irgendwohin gen Torvaldsland geflohen zu sein scheint, um seiner gerechten Strafe zu entgehen. Macht aber nichts, denn wozu hat man Gold, kann Plakate aufhängen und so nach dem Sohnemann suchen lassen? Früher oder später wird er ihm wie ein überreifer Apfel in den väterlichen Schoss fallen und dann gibt es erst einmal eine ordentliche Portion väterliche Hiebe, die dieser Tunichgut offenkundig so dringend braucht, damit er wieder auf dem richtigen Pfad der Tugend wandeln kann.

Ja, wo so ein Sohn ist, da braucht es natürlich auch noch trotz und vor allem eine Mutterfigur, die für den Rest sorgt. Da sich der Schreiber dieser momentan verlustigt sieht, wandelt er also ein wenig auf Freiersfüßen nach einer formbaren und geeigneten Frau, die für Neal so etwas wie eine Vorbildfunktion sein könnte. Für den Rest wird schon er sorgen. Also ein einigermaßen machtgeiles,  junges Ding, das hoch hinaus will und dafür wohl hoffentlich bereit ist, so ziemlich alles zu tun. Naja, fast eben, jeder hat seinen Preis.

Und wer könnte dafür besser geeignet sein als die Lady Runkelrübe, also Isabell in Kasra? Ihm fällt da so schnell keine ein, also wirbt er momentan fleißig um sie. Isabell selber scheint dabei nicht so recht zu wissen, was sie davon nun genau halten soll, denn irgendwie scheint das auf sie eine Art morbide Faszination auszuüben, als würde man das Platzen einer großen Eiterbeule beobachten. Man will nicht hinsehen, schafft es dann vor lauter Neugierde aber doch nicht, den Blick abzuwenden und schaut also hin - irgendwie eklig ist es dann aber doch und man verzieht dabei unfreiwillig leicht das Gesicht.

Isabell selber scheint jedes Mal, wenn denn Caius bei ihr auftaucht, zwischen einem Fluchtreflex und möglichen Verhandlungen hin und her zu schwanken. So ganz geheuer ist ihr dann aber letzten Endes wohl, wenn sie sich die Reden so anhört, dann eben doch nie ganz.

Das kann ja also nur heiter werden. Gut so!

(PS: mein herzlicher Dank geht an Nasty in Kasra, die ohne zu zögern mein "Opus" schnell an allen wesentlichen Orten in der Stadt aufgebaut hat.)

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Nichts ist schlimmer für jedwede Art von Rollenspiel, als wenn man in Schönheit erstarrt. Damit hört man auf, lebendig zu werden und fängt an, langweilig zu werden. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die verschiedenen Karnevalsgarden in den Hochburgen wie Köln, Düsseldorf oder Mainz.

Karneval war in seinen Ursprüngen hoch politisch und eine verdeckte Form des politischen Protests. Als beispielsweise in Köln die roten Funken im 19. Jahrhundert entstanden, da waren sie eine Parodie auf die Kölner Stadtsoldaten. Und wie sieht es in solchen Garden heute oft aus? Vom ursprünglichen Gedanken inzwischen sind viele sehr weit entfernt, und sie sind militärischer als das, was sie ursprünglich als eine Art LARP parodieren wollten. Die Stadtsoldaten gibt es schon lange nicht mehr, die roten Funken aber immer noch mit allem Prunk und Protz einer Armee, inklusive einem Haufen Orden.

Wo so viel Erstarrung ist, da gibt es mitunter auch Flüchtlinge aus derselben. In Köln entstand dann irgendwann in den 80ern eine alternative Karnevalssitzung mit dem schönen Namen "Stunksitzung", die anfangs nicht auf Kommerz ausgerichtet war, sondern Spaß haben. Inzwischen sind aber auch die im Establishment angekommen und machen damit gutes Geld, dass sie noch alternativ riechen, aber nicht mehr alternativ sind.

Da ist also eine gewisse Systematik dahinter und oft ist es im Rollenspiel dasselbe. Den Mechanismus kann man wenn etwas lange genug besteht überall beobachten.

Gestern hatte ich mal wieder starke Langeweile war ich inspiriert genug für einen Rollenspielversuch, und so kam es, wie es kommen musste: ich habe den Avatar einfach umgezogen und ein wenig intensives Simhopping betrieben.

Das war durchaus interessant: gefühlt ist die Landmasse und Spielerschaft weniger geworden, die Hälfte der Namen aber sagt mir durchaus noch etwas, die andere deutlich weniger. Bei vielen Sims, wo ich aufschlug, sagten mir entweder die Namen nicht zu, es war nichts los oder beides. Auch war ich überrascht, was ich auf einmal für einen Mäkelblick hinsichtlich der Simgestaltung entwickelt habe. Da gibt es eine Oase irgendwo in der Wüste, die tatsächlich ein Windrad zur Bewässerung aufgestellt hat, wie man es im Wilden Westen benutzt hat? Glatter Stilbruch, das geht ja für mich gleich schon einmal gar nicht. Da hat es einen Weg auf einen Hügel, wo ein Stein in der Mitte des Wegs einen ganz scharfen Knick macht? Oh mein Gott, diese Schmerzen, bitte mach, dass das aufhört!

Mir fiel auf, dass Lydius an dem Abend zumindest für mich recht tot erschien - spielt da überhaupt noch wer aktiv? Das Blog hat jedenfalls bei denen ja kaum noch irgendwelche, nennenswerte Aktivität. Kasra mal kurz von unten angesehen, sehr anders nun, extrem antik-römisch und wie mit dem Lineal gezogen, also durchaus passend, wie sich das im Spiel bewährt keine Ahnung, ich denke mal aber wird schon passen.

Und am Ende blieb ich auf irgendeiner Homesteadsim ein wenig länger hängen, wo er gerade aktiv war - mein missratener Sohnemann Neal (alle Äußerungen betreffen dabei nur die Rolle, nicht den Spieler dahinter). Neal habe ich in der Rolle vor Ewigkeiten gezeugt, seine Mutter haute dann mit ihm ab bevor man ihm eine gescheite Erziehung hätte angedeihen lassen können und er hat wohl eine recht sprunghafte Karriere hinter sich. Er war mal in irgendeiner Oase vor Ewigkeiten Botschafter und ging dann den Weg von der blauen Kaste in die Kaste der Sklavenhändler.

Das ist natürlich für einen gestandenen Schriftgelehrten, den ich nun mal gebe, dessen damalige Gefährtin auch in der Kaste war, schlicht und einfach nur ein Unding, das kann einfach so nicht sein. Wieso bitte auch sollte man freiwillig seinen hohen Stand aufgeben wollen, nur um danach in der niederen Kaste der Sklavenhändler sein zu wollen? Das geht in Caius' Schädel eben einfach nicht rein, und so ist sein Sohn für ihn auch die größte Enttäuschung seines Lebens.

Auf dieser Sim also war dann Neal aktiv, er hat ein wenig zu viel Kanda gemampft und gleich mal eine Burg, na sagen wir lieber mal Befestigungsanlage in Brand gesetzt und so abgefackelt. Wenn schon, denn schon, und so kam es, dass er vom dortigen Herrscher festgesetzt wurde und im Gefängnis nun darauf wartet, dass der Hohe Rat der Stadt ihm den Prozess macht. Der Regent, ebenfalls wie es den Anschein hat ein Blauer, will dann auch den Prozess führen und über das Strafmaß entscheiden.

Also kam es dazu, wozu es kommen musste: ein entzürnter Vater, der völlig überrascht und neben sich seinen lange nicht mehr gesehenen Sohn völlig nackt und bekifft im Kennel vorfand. Also gab's da gleich mal eine Runde väterliches Rambazamba nach dem Motto "nur Zucht und Ordnung ist die Art Erziehung, die der Pursch' versteht" zusammen mit dem Jammerer "Wieso nur hast du alles Schlechte von deiner Mutter und überhaupt nichts Gutes von mir geerbt?"  und kurze Ansprache an den Regenten, das Strafmaß möge bitte nicht zu sanft ausfallen, denn was anderes verstehe ja diese missratene Frucht der eigenen Lenden nunmal leider nicht.

Fortsetzung folgt... oder auch nicht, mal abwarten. Es war jedenfalls nicht abgesprochen, da gehe ich seit Monaten mal wieder ein wenig gezielter ins Rollenspiel und finde direkt diesen Plot vor. Na, kann ja nur noch lustig werden.

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Diese Woche gab es zwar Ereignisse, so nenne ich sie mal, im Kanal "Gor auf Deutsch", die mir zeigten: alles wie früher. Die Gorspieler haben nichts dazu gelernt, alles noch genau so wie damals. Früher eben. Da war ja bekanntlich alles besser.

Einer wollte wissen, ob das Limit "No Combat" als persönliches Limit denn erlaubt sei, so etwas überhaupt anerkannt werden würde. Naja, es gab die übliche Bandbreite an Ringelschwänzchen, äh Meinungen. Der frühere Simbesitzer von Torcodino brachte es so auf den Punkt:

"Was ist das denn für eine Frage? Wenn ein Simbesitzer, der im Monat 300 € für eine Sim ausgibt, verlangt, dass alle Besucher mit einem rosa Ringelschwänzchen rumrennen, dann tue ich das eben. Ob es denn Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Das ist alles."

Und das ist es auch, aber bekanntlich sind solche Themen ja Evergreens.

Eine andere Sache war, dass es irgendein lange andauerndes, simübergreifendes Rollenspielplötchen um einen blauen Stein zu geben scheint, das gerade momentan an einem toten Punkt steckt. Einer der Mitspieler fragte dann in Gor auf Deutsch, ob jemand da sei der wisse, wo der Stein denn stecke. Das Echo war denn auch alles andere als feierlich, aber das kennt man ja. Ob die Frage übrigens weiter geholfen hat oder nicht, da habe ich keine Ahnung.