Der sollte sich mal den btbfailblog in Ruhe auf Englisch gönnen. Dramen ohne Ende!

Ach ja, Brom schreibt übrigens wieder und Saulus wurde gerade zum Paulus, hat mächtig viel Kreide gefressen und will nun zu allen nur noch lieb und konstruktiv freundlich sein. Na dann. Ach und auf Wassersims gibt's Taliban bekämpfende Hoppelkarnickel. Sowas!

Heute wurde in diversen Gruppen bekannt gegeben, dass eine Gruppe als offizieller deutscher Mambastamm den Spielbetrieb aufnimmt. Über Für und Wider von Mambas an sich möchte ich hier nicht weiter diskutieren, denn darum geht es mir in dem Post nicht.

Worum es mir geht, das ist die Benutzung des Wortes "offiziell." Dazu gilt es zunächst einmal zu klären, was das Wort denn genau bedeutet. Nach Duden hat es genau zwei Bedeutungen, einmal von einer Behörde ausgehend, also amtlich und zum zweiten förmlich. Mehr gibt es da nicht.

Nun gibt es sicherlich keinerlei Behörde, die irgendeinem Mambastamm bescheinigt, nun der offizielle deutsche Mambastamm zu sein. Damit fällt diese Bedeutung schon einmal weg, und förmlich kann es auch nicht sein.

Was bedeutet also damit die Bezeichnung "offiziell" in dem Zusammenhang? Genau: rein gar nichts, weil sie in dem Kontext absolut sinnfrei ist. Anders sieht es schon dann danach aus, wo noch geschrieben wird, dass sie sich nun "offiziell" in die deutsche RP-Gemeinde einreiht, das geht wiederum.

Genauso gut könnte ich mich als der offizielle, deutsche Rollenspielblogger bezeichnen - schöne Worte, hoch klingender Anspruch und absolut nichts dahinter. Mehr aber auch nicht.

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Sie sind alleine kaum etwas oder fühlen sich nichts wert, und suchen daher einen möglichst für sie gut geeigneten, labilen Wirt, an dem sie andocken können. Je mehr Renommee der dabei hat, umso besser für ihn. Haben sie es erst einmal geschafft, beim geeigneten Wirt anzudocken, dann fahren sie unbarmherzig ihren blutsaugenden Rüssel aus und beginnen, sich an ihm gütlich zu tun. Zuerst findet der Wirt das vielleicht noch dufte, und verwechselt das Gefühl sogar mit solchem Zeug wie Liebe, und die Zecke ist gut darin, ihn in dem Glauben zu lassen.

Irgendwann aber, wenn sie sich an ihm satt gesaugt hat, fällt sie eben nun ihrer Natur gleich von ihm ab, ist für eine Weile gesättigt und sucht sich dann das nächste Opfer. Der frühere Wirt wird achtlos zurückgelassen, manchmal bleibt von ihm - wenn er Pech hat und nicht die Zeichen der Zeit erkannt hatte - nicht mehr als eine leere, leblose und fürs RP verbrannte Hülle zurück.

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Ein neues Blog, und zwar von der Bäckerin Gwenda aus Turmus, bitte sehr: "Gwenda, eine Bäckerin erzählt."

Hach, Backen. Ist das Backen nicht eine der schönsten und handwerklich befriedigsten Tätgkeiten, die der Mensch ausüben kann? Ist es nicht einfach schön, wenn vor allem in der Weihnachtszeit die ganze Küche nach den edelsten Gewürzen und mit den schönsten Gerüchen überhaupt glänzt, die man sich vorstellen kann? Das ist doch einfach herrlich!

Und was gehört zum Backen bei einer Bäckerin dazu? Richtig, Hefe und Sauerteig. Denn erst damit gelingt uns das gute Brot, das wir haben und daher keine Not, dank des Müllers Mehl! Oh ja!

Nur bei der Hefe sollte man aufpassen, denn es gibt ja die Nothefe, besser auch bekannt als Trockenhefe und normale Hefe. Normale Hefe hält nur begrenzt und muss rasch aufgebraucht werden, der Teig braucht auch einen Vorteig und muss länger gehen, aber bei Trockenhefe kann man sich den Vorteig sparen, man mischt sie direkt unters Mehl und lässt es dann so ein wenig länger gehen. Also könnte man meinen, men nutzt nur noch Trockenhefe für seine Backwerke und fertig. Vorsicht! Denn Trockenhefe ist geschmacklich einfach viel schlechter als echte Hefe. Vermeidet sie also immer, so gut es geht und nutzt sie nur wirklich genau dann, wenn ihr nichts anderes im Haus mehr habt und alle Geschäfte geschlossen sind. Ihr werdet es mir danken.

Aber neben Hefe braucht es auch einen richtig guten Sauerteig. Einen solchen kann man auf dreierlei Wege bekommen: vielleicht gibt einem der Bäcker einen Teil seines eigenen, sofern er überhaupt noch welchen hat, man kann sich auch einen Fertigsauerteig in besser sortierten Supermärkten holen oder man setzt ihn einfach mit etwas Roggenmehl und Wasser selber an. Das dauert drei Tage, danach kann man mit dem Backen loslegen und den Sauerteig kann man im Kühlschrank lange lagern.

Am bekanntesten ist dabei nach wie vor das Rezept vom Jean Pütz aus dem Jahre 1977, als er das in seiner Hobbythek probierte. Und los geht's!

1. Phase
Man vermische 100 g Roggenmehl (Typ 997 oder 1150) mit 100 g Wasser (40 Grad warm) und lasse das abgedeckt in einer Schüssel 1 - 2 Tage so stehen. Besser sind zwei Tage, fertig.

2. Phase
Schüssel öffnen, sie riecht nun schon leicht sauer. Wieder 100 g Mehl mit 100 g Wasser dazugeben, unter rühren, stehen lassen, fertig.

3. Phase
Schüssel erneut öffnen, man gibt nun 200 g Mehl und 200 g Wasser dazu, lässt das nochmals einen Tag stehen. Fertig!

Damit ist der Sauerteig backbereit, und man kann mit 700 g Roggenmehl das fluffig-luftige Brot seiner Träume daraus zaubern ,welches man schon als Kind im Angesicht seiner lieblichen Omma verzehren wollte! Na, das ist doch mal was tolles!

Wichtig dabei ist, dass man 50 g Sauerteig aufheben sollte, das hält im Kühlschrank 6 - 8 Tage. Man kann ihn aber auch mit Mehl verkrümeln, dann hält er noch länger oder ihn einfrieren. Fertig.

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Gestern war es mal wieder soweit: ich war spontan auf der Einweihungsfeier einer Sim namens "Gor on Earth" und traf da einen Haufen alter Bekannter wieder. So weit, so gut.

Mit dabei war unter anderem Eme mitsamt aktueller Lebensabschnittsgefährtin, der sich inzwischen auf Gor ganz den Mambafreuden hingibt und meine Meinung zu den Mambas so richtig, richtig furchtbar fand - nur Eme, wie ich schon gestern sagte, ist und bleibt meine Meinung wie sie eben ist, die ändere ich auch so schnell nicht mehr wieder, da musst du eben nun durch und fertig.

Weiterhin gab's eine nette Fraktion aus Hochburg, wobei sich da bei manchen Avatare ein interessantes Bild ergab. Beispielsweise bei einer Kajira aus Hochburg, die mit Blüten im Haar daherkam. Ich warf da einen Blick auf ihren Namen, und aha, das ist wirklich Sherley Nagy, und aha die gibt nun wirklich die Kajira. Naja, warum auch nicht!

Dann gab's noch eine weiters Mitglied der Hochburg-Gruppe, blond, klein, High Heels, wo ich mir beim Lesen des Namens nur noch "WTF?" dachte. Mir war sie vor allem wegen früherer Diskussionen in Slinfo noch lebhaft in Erinnerung geblieben, wo sie Gor vor allem immer als übel und frauenverachtend empfand, das auch oft genug anbrachte und nun ist ausgerechnet sie selber da aktiv? Naja, soll's geben, dass Menschen mal ihre Meinung ändern, kann aber auch nur sein, sie ist wegen irgendwelcher Arbeiten in der Gruppe drin. Gibt's ja auch.

Ansonsten gab's wieder die übliche Baderei im Selbstmitleid, die schon an Selbstbetrug grenzt namens "Früher war alles besser!" und von Emes Freundin die Platte mit Sprung "Wo sind nur all die harten Männer hin?" Tja, kennt man ja, meistens sind diejenigen, die sich am Lautesten über das Fehlen der harten Kerls[tm] auf Gor beschweren auch diejenigen, die mit dem Mindset einer Kampfsub auf Gor umherspazieren und dann dem Irrglauben unterliegen, dass nun jeder Mann begierig darauf sei, sie zu zähmen. Welch ein Irrtum! Es war auch hier nicht wirklich anders, je mehr ich sie reden hörte umso mehr wurde mir sonnenklar, dass viele Männer sie nur als PITA ansehen müssen und sich lieber mit schöneren Dingen beschäftigen. Vermutlich wäre sie auf einer BDSM-Sim schneller glücklich, denn dort findet man einfacher mit der Grundhaltung genügend Anklang und auch Anhang. Punkt, aus, fertig! Aber bitte, die Erfahrung muss schon jeder für sich selber machen.

Ansonsten: es ist eine nette Idee und ich wünsche der Sim noch viel Erfolg!

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Es gibt eine neue Modeerscheinung in Second Life. Ob sie nun weit verbreitet ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber es gibt sie definitiv: eine Gruppe von Spielern, die in ihrem Profil freiwillig einen kompletten Satz Teamviewer-Daten angeben, so dass jeder der Teamviewer hat und weiß, was man damit anzufangen hat, den Avatar für eine gewisse Dauer völlig übernehmen kann.

Von der Grundidee her ist das also ein wenig wie RLV, nur natürlich viel weitgehender. Während man bei RLV gewisse Dinge einfach sperren kann, so ist das hier viel weitreichender. Man steuert einen fremden Avatar komplett, kann wenn man will und vorhanden dessen Geld ausgeben, Inventarobjekte einfach so löschen, und und und... Ganz mal abgesehen davon zu schweigen, ob ein solches "Spiel" überhaupt durch die Terms of Services erlaubt ist oder eben nicht.

Es mag ja Leute geben, die genau auf diese Art von "Zwang" stehen, aber mal ehrlich: so etwas lohnt sich bestenfalls mit Avataren, die kaum Geld auf der hohen Kante haben und Aussehen wie Ma Flodder unterm Sofa. Der Mißbrauchsfaktor ist einfach viel zu hoch und auch, wenn diejenigen natürlich jederzeit den Server abschalten können, so muss man auf eine solch krasse Idee erst einmal kommen.

Kann ja sein, so etwas macht Spaß - nur sollten die Leute mal lieber ein wenig ihr Hirn einschalten und den Mist einfach sein lassen.

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Gestern gab es bei uns mal wieder seit längerer Zeit einen Angriff der Black Shark Piraten zusammen mit ihren englischsprachigen Simbewohnern, den Redemption Mercs. Da ich einloggte, als die Sache schon gelaufen war, lehnte ich mich OOC entspannt in meinem Haus zurück und beobachtete, was außen so geschah - und ging danach weg. Gewisse Sachen muss ich mir nicht mehr geben und da so etwas außerdem nur zu Beschwerden Marke "No Reinforcements" führen würde habe ich dafür sogar einen guten Vorwand gehabt, nichts zu tun - nicht, dass ich den bräuchte, aber ist doch schön wenn man einen hat!

Nun hausen die Black Shark Piraten inzwischen auf der Sim namens "Shangri-La." Shangri-La ist eigentlich ein mythischer Ort im Tibet, den es irgendwo da geben soll und den kaum jemand findet, dieses Shangri-La aber ist sehr real und vor allem für jeden, der es besuchen mag, ohne Probleme zugänglich.

Zwei werte Schreiberkollegen jedenfalls machten munter mit und wurden dorthin verschleppt, so ganz scheint das Spiel dort jedenfalls nicht ihres gewesen zu sein. Als ich sah, wohin, meinte ich nur "ah, haben sie sich mal wieder eine Festung Marke Brechstange hingestellt?" Darauf hin kam von jemand, der früher bei uns war aber inzwischen bei den Sharks spielt ein gereiztes Hüsteln, also legte ich noch eine Schippe drauf "Oho, braucht man diesmal den sprichwörtlichen Bunkerknacker, um da erfolgreich zu sein?" Naja, was liegt also näher, als sich mal die aktuelle Behausung dann anzusehen, um sich selber darüber ein Bild zu verschaffen? Eben!

Gesagt, getan, gerade das tat ich dann und ich kann mit Fug und Recht sagen: ich bin nicht enttäuscht worden. Die aktuelle Festung bebildert nach allen Regeln der Kunst auseinanderzunehmen, das schenke ich mir. Positiv ist zu vermerken, dass man sich selbst als Gorean Evolved (GE) etikettiert, da weiß also jeder sofort, wo er dran ist, wenn er die Regeln liest. Auch wird einem direkt in der Skybox der Hinweis gegeben, dass man mit den Redemption Mercs alliiert ist und die Sim gemeinsam verteidigt. Gut!

Um es kurz zu machen: die ganze Sim ist mal wieder eine einzige Festung, bei der so ziemlich alle Vorteile auf der Hand liegen und aktiv wie auch passiv den Bewohnern in die Hände spielen. Wo die Sharks enden und die Mercs anfangen kann man als Außenstehender sowieso nicht erkennen, wozu auch, wenn beide Gruppen sich so lieb haben, dass sie die Sim dann gemeinsam verteidigen?

Nach Eigendarstellung in den viel zu langen Regeln ist man in erster Linie dem Rollenspiel angetan, wer sich das Opus aber ansieht bekommt da doch leichte Zweifel und denkt mehr an das Offensichtliche: dem Kampf und dass man ungern verliert.

Dazu kommt noch die inzwischen überhand nehmende Unsitte, ein stark terrassiertes Gelände mit vielen Wassergräben zu erschaffen und dann dem Angreifer das Setzen von eigenen Enterhaken zu verbieten.

Kurz und gut: wer's mag, der soll ruhig dahin, der Rest wird woanders glücklich, man bleibt sich eben als Gruppe seinem tradierten Baustil einfach treu. Mich zieht da absolut nichts hin.

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Bei Cori hat sich in den letzten Tagen eine erstaunliche Wandlung des Blogs gezeigt, die vermutlich Zasta und seine Gang recht amüsant finden dürften. Der Popcornfaktor ist dabei recht hoch, auch wenn das Thema nicht ganz ohne ist.

Es fing damit an, dass im Post "Zwischen den Stühlen" einige Gruppen erklärten, wieso nicht in der Art und Weise mit den Pyranas spielen woll(t)en und woran es liegt. Anstelle das aber nun bilateral unter vier Augen abzuarbeiten, macht das Cori in aller Ausführlichkeit (viel zu ausführlich übrigens, fasse dich kurz gilt auch hier als oberste Maxime!) und vor allem auch in aller Öffentlichkeit!

So gibt es längliche Diskussionen mit Enkara und Fellglanz darüber, wie man miteinander spielen könnte oder auch nicht. Nichts gegen eine solche Diskussion, besonders wenn sie denn zielführend sein sollte, aber so in aller Öffentlichkeit ist das ein wenig, mh... schlecht.

Am Besten wäre alles löschen und direkt nur noch in Second Life diskutieren, davon hätten alle eindeutig mehr davon - auch wenn das Popcorn dann fehlt. Aber gut, jeder kann es auf die Art und Weise machen, wie er oder sie es für richtig hält. Nur aber weil etwas geht, ist es noch lange dann nicht auch wirklich gut.

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Heute mal frei nach Shakespeare eben, weil es da schon einige interessante Äußerungen in letzter Zeit gab.

Und zwar zu allererst Zeusel da man, der in diesem Kommentar für ein wenig mehr Toleranz predigt und die Schuld am Niedergang Gors sowohl bei den BTBlern als auch den Kämpfern gleichermaßen sucht. Er sieht in beiden Extreme, die das Spiel ein wenig zerfetzt haben und das Mittelding, also rollenspielerische Kämpfer (es gibt noch Gruppen, die das probieren) würde seit zwei Jahren mehr und mehr verschwinden. Ja, mag sein.

Cori griff das dann bei sich in einem eigenen Blogpost namens "Zwischen den Stühlen" auf und thematisierte die Probleme ihrer Gruppe, der Pyranas, die eben sowohl ab und an gerne mal kämpfen als auch Rollenspiel betreiben wollen. Sie fühlt sich da ein wenig rat- als auch heimatlos, die Personaldecke der Pyranas sei momentan nicht so besonders stark - wie wohl bei den meisten Pantherstämmen sonst auch nicht.

Sie hat das Problem, dass die richtig buchnah spielenden Gruppen, wo die Pyranas eine Chance auf Sieg und Rollenspiel hätten, Kampf mit denen meistens unter Hinweis auf die Bücher ablehnen würden. Also blieben als dankbare Gegner nur noch die richtigen Festungsbauer übrig, wo man nur mit der sprichwörtlichen Brechstange gewinnen könnte und danach das RP fraglich sei, das mache ihr auch keinen Spaß. Ja, mag so sein, das sind die beiden Extreme.

Verständlicherweise gibt sie sich da gefrustet. Naja, und nach Kommentaren kommt dazu, dass nicht jeder unbedingt gerne mit den Pyranas spielen mag.

Kenny nahm das wiederum zum Anlass, um seine eigene Idee zur Problemlösung zu präsentieren: man definiere einfach den jetzigen Status von "Gor" als eigenes Setting, meinetwegen als "Rog", in dem jeder wie bisher spielen könnte und alle seien glücklich: die Wikinger, Outlaws, Piraten usw.

Nette Idee, aber vermutlich ziemlich chancenlos.

Ja, und Cori hakte bei den Kommentaren zum einen Post nochmal in einem extra Beitrag nach. Alles in allem scheint die Rolle der Panther noch frustrierender als vor ein paar Monaten zu sein.

In Second Life hat eine neue goreanische Gruppierung namens "Asgard Forest" den Betrieb aufgenommen. Das genauere Label ist "Forest of Asgard/Axe Village BTB".

Nun ist es ja mit der Community so eine Sache: gewisse Namen haben sich einfach zu negativ ins kollektive Gedächtnis eingebrannt und sie reagiert bei Nennung des Namens äußerst gereizt und irrational undankbar, auch wenn es sich dabei um gänzlich andere Personen handelt.

Ich erinnere mich noch genau daran, als vor ziemlich genau einem Jahr eine Gruppe namens "Port Asgard" etablierte, was mit der passierte: alle rollenspielerischen Hohlköpfe dieser Welt lasen nur den Namen "Asgard", meinten natürlich sofort, dies seien die Asgard Piraten in neuer Auflage und es hagelte Kritik und No RPs in Serie.

Kurz und gut: dank der Asgard Piraten ist der Name "Asgard" an sich so verbrannt im deutschsprachigen Gor, dass schon die Aufnahme des Bestandteils in den Namen einer gänzlich anders spielenden Gruppe damals ausreichte, dass diese absolut kein Bein auf den Boden bekam.

Der damalige Gruppenleiter sah sich dazu gezwungen, knapp eine Woche nach Eröffnung von Port Asgard in alle relevanten Infogruppen eine Mitteilung zu lancieren, dass es sich bei seiner Gruppe nicht um die Asgard Piraten handele noch jemals Leute bei ihm dort Mitglied gewesen sind und er distanziere sich auch ausdrücklich von den Asgard Piraten. Und bitte, bitte kommt vorbei und schaut es euch doch einfach mal an, spielt mit uns!

Geholfen hat es gar nichts, nicht mal knapp einen Monat nach der Eröffnung war die Gruppe auch schon wieder Geschichte, die irrational dumme Ablehnung der Community ist wohl zu heftig gewesen.

Und nun also gibt es wieder eine Sim, die den Namen Asgard als Namensbestandteil führt. Entweder die Community ist heute weiter und lernt endlich mal zu trennen zwischen den Asgard Piraten und Asgard als völlig normalen Namensbestandteil einer anderen Gruppe, oder sie lernt es nicht.

Wenn ich an die Dummheit vieler Spieler denke gehe ich getrost von letzterem aus, nämlich dass man den Namen "Asgard" einfach als Gruppe vermeiden sollte, wenn man rollenspieltechnisch überhaupt einen Fuß auf den Boden gesetzt bekommen will. Daher bin ich der Ansicht, dass es diese Sim recht schwer haben wird, sich überhaupt dauerhaft zu etablieren, denn die Dummheit ist und bleibt einfach grenzenlos!