Soll ich oder soll ich nicht? Sieben fertige Entwürfe in der Warteschlange - ich gehe mal darüber schlafen.
Mhhh...
Geschrieben am Oktober 28, 2013 | 1 min | 18 Wörter | bart
Soll ich oder soll ich nicht? Sieben fertige Entwürfe in der Warteschlange - ich gehe mal darüber schlafen.
Nur ein kurzer Kommentar zum aktuellen, politischen Zeitgeschehen: die NSA hat millionenfach in Deutschland Verbindungsdaten abgegriffen. Damit hat unsere Regierung kein Problem, sind ja nur die dummen, doofen, trotteligen Bürger. Wer sich dazu die Kommentare von Hans-Peter Friedrich, seines Zeichens Bundesinnenminister, durchliest wird auch zum Eindruck kommen: da ist doch nichts schlimmes passiert. Der sagt ja, die NSA hält sich an deutsches Recht auf deutschem Boden.
Das stimmt sogar! Denn die Schnüffelinstallationen der NSA sind, wenn in Botschaftsgebäuden und diese sind staatsrechtlich Hoheitsgebiet der USA. So einfach geht das.
Aber nun ist ja passiert, was nicht passieren darf: man hat Muttis geliebtes Mobiltelefon ebenfalls abgeschnorchelt. Da wird die Sache denn auf einmal anders und man zitiert den US-Botschafter daher, um ihn zu maßregeln.
Da sage einer nochmal, die Prioritäten lägen nicht inzwischen deutlich verquer…
Diese Woche gab es zwar Ereignisse, so nenne ich sie mal, im Kanal “Gor auf Deutsch”, die mir zeigten: alles wie früher. Die Gorspieler haben nichts dazu gelernt, alles noch genau so wie damals. Früher eben. Da war ja bekanntlich alles besser.
Einer wollte wissen, ob das Limit “No Combat” als persönliches Limit denn erlaubt sei, so etwas überhaupt anerkannt werden würde. Naja, es gab die übliche Bandbreite an Ringelschwänzchen, äh Meinungen. Der frühere Simbesitzer von Torcodino brachte es so auf den Punkt:
“Was ist das denn für eine Frage? Wenn ein Simbesitzer, der im Monat 300 € für eine Sim ausgibt, verlangt, dass alle Besucher mit einem rosa Ringelschwänzchen rumrennen, dann tue ich das eben. Ob es denn Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Das ist alles.”
Und das ist es auch, aber bekanntlich sind solche Themen ja Evergreens.
[Mehr]Da wünscht man sich wirklich, dass das ein Fake ist (ist doch einer, oder?):
Heute mal völlig unmotiviert eine kurze Anleitung, wie man Firestorm unter Linux selbst kompiliert.
Man benötigt: eine einigermaßen aktuelle Linuxdistribution wie Ubuntu, Debian, OpenSUSE, Fedora o.ä. mit funktionierendem C/C++-Compiler sowie installiertem Mercurial und Cmake, Python und Perl.
Zum Erstellen der Makefiles benutzt Linden Lab ein eigenes Tool namens autobuild. Dies installieren wir mittels
hg clone http://hg.secondlife.com/autobuild
Danach
cd autobuild; python setup.py build
Den Unterordner /bin nehmen wir dann in den Pfad auf, etwa so:
export PATH=/home/user/autobuild/bin:$PATH
Dann holen wir uns den Quellcode vom Repository mit
hg glone http://hg.phoenixviewer.com/phoenix-firestorm-lgpl/
Wir wechseln in den Quellcodeordner von Firestorm und lassen nun Autobuild laufen mit:
autobuild configure -c ReleaseFS_open
Danach wechseln wir in den Ordner, dessen Namen mit build anfängt und beginnen mit dem Compilen. Dazu nehmen wir den Befehl
make -jX
X ist dabei ein Platzhalter für die Anzahl der Prozessorkerne +1.
Je nach Rechner dauert es dann 20 Minuten oder länger, bis er damit fertig ist.
[Mehr]Wer im Kino Popcorn kaut, der wird immun gegen Werbung. Dies ergab eine Studie der Universität Köln. Daher also all diese vielen Popcornesser in den Kinosälen…
So etwas war mal als Werbung für eine Fernsehsendung in Norwegen gedacht.
Google hat heute Chrome Version 30 veröffentlicht. Die interessanteste Neuerung daran ist, dass es ab sofort WebGL unterstützt.
Warum ist das interessant? Ganz einfach, weil Cloudparty darauf basiert. Es könnte also nun sein, dass man ab jetzt Cloudparty auf Android-Tablets laufen lassen kann. Chrome für Android ist nun offiziell jedenfalls soweit.
Naja, zumindest wenn man bei Zasta so seine Auslassungen liest. Nur irgendwas will eben jeder zum Mampfen haben und nicht jeder bäckt selber Brot, außerdem sucht sich richtigerweise ja jeder seine Rolle selber aus. Man kann das natürlich schlecht sehen, ist es aber nicht vielmehr so, dass normal das Rollenspiel am Superheldensyndrom leidet? Zu viele Häuptlinge, Clark Kents und zu wenig Indianer? Nun gibt es also mal eine alltägliche Rolle, die offenkundig keine Besetzungsprobleme hat, also sollte man sich darüber doch mal freuen und fertig.
Ja und Nea regt sich über Handels-RP mit G&S auf, das kann ich gut verstehen. Früher war es eben das NLS, das die Gemüter erregte, heute ist es eben das. Zuerst einmal ist es ja nur ein Werkzeug, im Grunde aber ist es ein Kajirabeschäftigungstool für Leute mit zu viel Zeit und zu wenig Phantasie, die sonst kaum etwas mit sich selbst anzufangen wissen. Für solche Leute kommt so etwas doch gerade recht, quasi wie ein Gottesgeschenk und der Hersteller von G&S freut sich, dass er daran auch noch ständig verdienen kann.
[Mehr]Vielen Rollenspielideen in Second Life und auch sonst liegt ja eine Endzeitidee zugrunde: es gibt einen Staat, Nation, Gesellschaft, die vormal gut funktionierte und aus welchen Gründen auch immer - Erdbeben, Krieg, nukleare Katastrophe, biologische Waffen und dergleichen mehr - zusammenbrach. Es gibt dann ein Häufchen Überlebender, das irgendwie versucht, über die Runden zu kommen und das spielt man.
Nun werden all die Schreiber solcher Szenarien gerade von der Wirklichkeit massiv überholt, denn in den USA passiert etwas, was so wohl bisher kaum jemand für möglich gehalten haben dürfte: das selbstständige Abschalten des Staates. In den USA ist der Fall eingetreten, dass der Staat - genauer der Bund - wegen der Schuldenobergrenze bald zahlungsunfähig sein wird. Das bedeutet, dass er ab diesem Zeitpunkt seinen Arbeitnehmern mit ziemlicher Voraussicht nach nur noch verminderte oder keine Gehälter mehr bezahlen kann.
Sollte dieser Zustand dann zudem lange anhalten, dann sind dies die besten Voraussetzungen für den Zusammenbruch des Staates in seiner jetzigen Form. Unruhen, Plünderungen und vieles mehr könnten die Folge sein. Es ist im Grunde etwas, was man so nicht erleben will, aber wir bald möglicherweise erleben müssen. Perfiderweise könnte sich natürlich jetzt die hohe Ausrüstung der US-Bürger mit Waffen mal als Vorteil erweisen, die haben ja auch das geflügelte Wort “an armed society is a polite society”, und bewaffnet sind sie nun wirklich genug.
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