Wie die WoW-Entwickler manchen Spielertyp porträtierten

Es gibt in WoW eine Quest auf der Seite der Verlassenen, die viele als einer der humorvollsten Quests im gesamten Spiel überhaupt ansehen. Der Quest selber ist dabei im niedrigen Levelbereich von 20 angesiedelt, man kann ihn also relativ bald erledigen.

Der Quest besteht nun darin, dass man für eine gewisse Darthalia deren Arbeit übernimmt und selber zum Questgeber wird. Nacheinander kommen dann drei völlig unterschiedlich gestaltete NPCs angerauscht, in denen Blizzard unterschiedliche Spielerarchetypen, die fast jeder kennt, porträtiert hat und denen man jeweils genau einen Quest gibt. Diese Spielertypen werden dabei ganz schön auf die Schippe genommen. Ist das dann vorbei, dann ist der eigentliche Quest namens Beamtenmikado auch gelaufen.

Viele lachen sich bei dem Quest schlapp und brechen ihn mitunter sogar vor der Abgabe ab, nur um ihn erneut starten zu können, das Ganze dauert ja nur ein paar Minuten. Manche von Seiten der Allianz machten sich auch mal genau nur dafür einen Twink gar, um diesen Quest selber erleben zu können. Das Video schaut ihr euch am Besten im Fullscreenmodus an.

http://www.dailymotion.com/video/xga3nf_lustigste-wow-cataclysm-horde-quest-beamtenmikado-deu-hd_videogames

2 thoughts on “Wie die WoW-Entwickler manchen Spielertyp porträtierten

  1. Sinjun

    Die Questreihe ist wirklich sehenswert auch wenn mir persönlich irgendwo das alte Flair von WoW fehlt. Die Quests und auch der Endcontent wurde seid Classiczeiten stark vereinfacht.

    Wo man sich früher noch Monate mit Taktiken und sonstigen Dingen rumschlug rusht man nun in wenigen Wochen/Monaten durch den Content und beginnt sich dann wiederum zu langweilen. Also tut man das was wohl jeder tut. Man twinkt... wobei man bei der Levelgeschwindigkeit schon fast von Twink's züchten sprechen kann.

    Kurz... WoW hat sicherlich nach wie vor seine Reize aber für mich persönlich reichen sie nicht aus um es weiterhin zu spielen. Weder die Raids noch die RP-Möglichkeiten auf den Rollenspielservern vermag es mich längere Zeit zu fesseln.

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    1. Bartholomew Gallacher

      Da kann ich persönlich nicht viel dazu sagen, weil ich das erste Mal 2010 vor Cataclysm mit WoW Kontakt hatte und jetzt wieder. Ich fand den damaligen Umbau des Talentbaumes, naja... unschön und das reichte mir dann einfach erstmal für längere Zeit.

      Dass es glattgebügelter ist, höre ich von den alten Hasen ständig. Es wundert mich nicht weiter, schließlich will man ja die Leute möglichst lange halten und wenn Level 60 nicht mehr das Ziel, sondern nur noch eine unbedeutende Wegstrecke ist, dann ist es klar, dass sich da keiner mehr allzulange aufhalten will.

      Es gibt gewisse Sachen, wenn ich sie mir heute betrachte muss ich sagen, die hätte es nicht unbedingt gebraucht - wie beispielsweise die Todesritter als Klasse, aber so ist das eben. Alles wartet gerade sowieso auf MoP, und 1,1 Millionen Abonnenten in den letzten drei Monaten weniger ist auch nicht wenig.

      Eine der Neuerungen von MoP ist ja, dass es ein Mentorgildenprogramm geben wird, wo dann pro Realm eine Gilde pro Seite ausgewählt wird, das drei Monate lang zu tun (die müssen u.a. ihren Namen in der Zeit ändern). Während einige die Idee gut finden, sind andere wiederum der Meinung genau das sei auch ein weiteres Produkt des schnellen Durchpeitschens der Leute heutzutage bis Level 85, weil sie einfach nicht mehr wirklich lernen würden, welchen Zauber man für welche Sache nimmt, wie die Cooldowns sind und dergleichen mehr.

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