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Facelift

Das Blog hat ein kleines Facelift bekommen, ganz einfach weil ich das alte Design nicht mehr sehen konnte und ich aktuell ohnehin sehr viel mit Tiny Framework arbeite.

Mal schauen, ob ich dabei bleiben werde….

Die Grafikkarte als Verschleißteil

…und so begab es sich, dass sich der Prophet in die Supportgruppe hinab begab, um der darbenden Welt an seinem Wissen Teilhabe zu gewähren, als er folgende Worte sprach: 

Damit kannst du deine Grafikkarte schützen. Auf „no limit“ zerschleißt du sie!

Diese Weisheit bringt uns zu der entscheidenden Frage: was eigentlich genau kann an einer Grafikkarte verschleißen? 

Eine Grafikkarte besteht aus einem wertvollen Chip, mehrere Unterstützungsschaltkreise und in der Regel aus einem Kühlkreislauf, normalerweise einem kugelgelagertem Lüfter. 

Also der Reihe nach, was kann verschleißen:

  1. der Chip – theoretisch ja, praktisch aber dauert das so lange, dass man bis dahin schon längst normal ein neues Gerät gekauft hat. Das spielt also in der normalen Praxis keine Rolle. 
  2. die Unterstützungsschaltkreise – das ist schon wahrscheinlicher, aber passiert normal so oder so. Wenn man Elektrolytkondensatoren verbaut hat, kurz Elkos, kann es bei zu starker Erwärmung zu einem Kochen des Dielektrikums kommen und so zu einem Aufplatzen. Da das Dielektrikum elektrisch leitend ist, hat man danach einen wunderbaren Kurzschluss auf der Platine. 
  3. der Lüfter – er enthält ein Kugellager und das ist irgendwann kaputt. Solange er aber seinen Dienst verrichtet, hat es sich was mit Verschleiß der Grafikkarte. Verrichtet er seinen Dienst nicht, dann wird dem Chip zu heiß und er geht u.U. dadurch kaputt. 

Dies führt uns zu der einfachen Erkenntnis: solange die Lüftung einer Grafikkarte ordentlich funktioniert, kann man sie wohl kaum durch Nutzung verschleißen. Es gibt GPUs, die in Rechenzentren durchgängig als Recheneinheiten über Jahre hinweg betrieben werden und das halten sie aus. 

Meine Mixtapes aus Spotify

Spotify wertet schon seit längerem die musikalischen Vorlieben seiner Benutzer aus, um aus den gewonnenen Daten automatisierte Playlists zu erstellen: das fing mit dem Mix der Woche an, seit einiger Zeit aber bekommt man noch zusätzlich dazu täglich frisch einen oder mehrere Mixtapes serviert, die endlos laufen können und dabei sich von den Genres her meistens deutlich unterscheiden.

Spotify ist damit also ein Spiegel des eigenen Musikgeschmacks, den es zu erraten versucht. Meine Mixtapes jedenfalls sehen so aus, toll oder?

„Echt virtuell“ hört auf

Das deutschsprachige Leitblog zum Thema Second Life, „Echt virtuell“ von Maddy Gynoid, stellte zum 1. Januar 2017 nach über 5 1/2 Jahren weitestgehend den regelmäßigen Blogbetrieb ein.

Der Grund ist ganz einfach der hohe Zeitaufwand für’s Bloggen in Relation zum restlichen Leben von Maddy. Jeder, der auch nur zeitweise mal ein Blog regelmäßig mit interessanten Inhalten zu füllen versuchte, dürfte das mehr als nachvollziehen können.