Es gibt sie irgendwie immer noch: Gruppen, die aufgrund ihrer Spielweise meinen ein erhöhtes Schutzbedürfnis zu haben und entsprechend verteidigungstechnisch optimiert ihre Sims oder Lager auf Sims mit anderen Gruppen bauen, damit sie einen möglichst großen Heimvorteil haben. Diese Lager oder gleich ganzen Sims sind dann in Prim und ins Terrain gegossene Konstrukte, die eigentlich zwei Botschaften aussenden, nämlich erstens “Wir wollen möglichst oft gewinnen!” sowie “Bleib lieber weg!” Man muss sich dann nicht wirklich weiter wundern, wenn viele friedliche Besucher solche Lager eher meiden, da sie oft anhand des Baustils vermuten, dass es dort mit dem Rollenspiel an sich doch eher mau bestellt sein könnte.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man dem vermeintlichen Schutzbedürfnis längst nicht alles unterordnen darf. Sicher, wenn man Mauern baut, will man die auch nutzen, aber möglicherweise sein Terrain gleich so zu gestalten, dass man viele Vorteile und der Angreifer viele Nachteile hat, ist und bleibt einfach unfair. Es spricht nichts dagegen, eine einigermaßen sichere Verteidigungslinie aufzuziehen, aber da man ja immer noch mit den angreifenden Gruppen miteinander spielen will, gehört zu einem fairen Miteinander und damit Baustil meiner Meinung nach unbedingt dazu, dass man bewusst Lücken in der Anlage mit einbaut, so dass ein Angreifer auch eine faire Chance hat, sollte er sich nicht zu dumm anstellen, mal zu gewinnen. Eine zu perfekte Verteidigung nämlich wie manche Gruppen sie haben hat kein Angreifer gerne und mit ständigen Gewinnern wegen einer solchen spielt am Ende keiner auf Dauer gerne, man beginnt sie dann oft irgendwann zu meiden und das ist oft der Anfang vom Ende einer Gruppe. Hier sollte eigentlich im Sinne der Fairness und des Miteinanders gelten: Mut zur Lücke und Mut zur Unvollkommenheit!
Ein gutes Beispiel, dass es auch anders geht, ist für mich zum einen das alte Scagnar, in dem es keinerlei Mauern noch Wälle gab, sondern nur ein paar offene Holzpalisaden und das ist es gewesen. Sicher, der Weg vom Hafen bis zum Runenberg war zwar lang, aber es gab eine durchaus faire Chance da auch mal zu gewinnen, sofern man der massiven Kampfkraft der Feuerbringer gewachsen war. Ein weiteres Beispiel war der alte Axtfjord, der auf 1/2-Sim auch sehr offen ohne irgendwelche großen Verteidigungswälle angelegt war, auch dieser sah sehr schön aus und es bestand dennoch auch für Angreifer eine gute Chance, da mal zu gewinnen.
Vielleicht nehme ich mal in ein oder zwei späteren Posts genau solche Festungen nach allen Regeln der Kunst auseinander, irgendwie juckt es mich gerade stark in den Fingern das zu tun.
die alten feuerbringer warn was besondres.
Man merkt das das Niveau immer weiter sinkt; heutzutage findet man sich ja auf fast allen Sims vor verschlossenen Toren. Ich find das total schade und überflüssig.
Wir haben das damals mit den Tanngrisnir damals im Axt Fjord oder mit den alten Feuerbringern auch geschafft: Offenes Terrain, frei gestaltete Flächen. Zwischendurch aber strategisch angeordnete Häuser und Hügel.
Nun, die alten Feuerbringer sind zur Legende geworden, die Gruppe als solche existiert bis heute ja weiter.
Ich selber kannte das allererste Scagnar unter Mila und Pipos Ägide damals eher flüchtig und dann erst den Umbau nach dem es Anfang 2009 zum Bruch in der Gruppe mitsamt der Abspaltung der Tanngrisnir kam besser.
Das Interessante ist ja, dass ähnlich wie bei den Bakah die meisten Spieler der alten Garde nach wie vor aktiv sind - nur nicht mehr zusammen. Sie sind in alle Winde verstreut, aber es gibt sie noch, in der einen oder anderen Form.
Für mich persönlich ist es aber so, seitdem das erste Scagnar verschwand ist es nicht mehr dasselbe. Es gab danach noch eine andere Sim namens Scagnar, auf der die Feuerbringer zuerst alleine danach zusammen mit Outlaws wohnten, aber baulich reichte das an die erste und zweite Version einfach nicht mehr wirklich heran. Momentan sieht es für mich aber auch so aus, als wäre die (noch) existierende Gruppe stark mit Problemen am Kämpfen.